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2023-08-24 Teneriffa Waldbrand Presse Donnerstagabend
Bild-Quelle: Gobierno de Canarias

Nach Angaben des Kanarischen Zivilschutzes und des Notfallplans für Waldbrände (INFOCA) bedeutet dies, dass sich das Feuer innerhalb der Kontrolllinien bewegt, die gemäß den Vorhersagen und den Löscharbeiten zu seiner Eindämmung festgelegt wurden.

Trotz dieser günstigen Entwicklung warnte Fernando Clavijo, dass es weiterhin zu Reaktivierungen kommen wird, vor allem in den Mittagsstunden, und dass es innerhalb des gesamten Perimeters noch viele heiße Stellen gäbe. Aus diesem Grund werden die Löschmittel weiterhin entlang der 90 km des Waldbrandgebiets eingesetzt, um jede Reproduktion zu unterdrücken.

Es sei daher normal, dass die Bevölkerung viele Glutnester sehe, die in den nächsten Tagen abklingen würden, aber nicht gefährlich seien, da viele Kräfte in dem Gebiet damit beschäftigt seien, so in einem Bericht der kanarischen Regierung.

Clavijo wies auch darauf hin, wie wichtig es sei, am Wochenende Vorsicht walten zu lassen, und er empfahl, nicht in die Berge zu gehen, wenn es nicht notwendig ist, da die Löscharbeiten weitergehen werden.

Der Präsident der Kanarischen Inseln dankte den Bürgern für ihr vorbildliches Verhalten und der gesamten Feuerwehr für ihre unschlagbare Arbeit. Er hob auch die Solidarität aller Inseln und der spanischen Regierung hervor, die wesentliche Mittel zur Eindämmung des Feuers bereitgestellt habe.

Die Inselpräsidentin Teneriffas, Rosa Dávila, betonte ihrerseits, dass der Brand noch nicht unter Kontrolle sei, weshalb sie die Bevölkerung angesichts der AEMET-Warnung vor hohen Temperaturen zu Vorsicht und äußersten Vorsichtsmaßnahmen aufrief.

Dávila erinnerte daran, dass alle Bewohner, die evakuiert worden waren, nach Hause zurückkehren durften, aber die Straßen TF-24, TF-21 und Los Loros sowie alle Zugänge zu den Waldkronen und die Wanderwege weiterhin gesperrt bleiben, um die Bevölkerung nicht zu gefährden. Der Zugang zum Notfallgebiet, das mehr als 14.000 Hektar umfasst, ist ebenfalls verboten.

Die Stabilisierung des Brandes ermöglicht nun eine allmähliche Deeskalation der Ressourcen, so dass am Freitag ein Bodenteam aus 195 Einsatzkräften und 16 Luftfahrzeugen in dem Gebiet tätig sein werden.

Die Luftqualität ist in Los Realejos, La Orotava, Arafo und Candelaria aufgrund der Anwesenheit von Partikeln weiterhin regelmäßig bis ungünstig, so dass der Bevölkerung empfohlen wird, weiterhin Selbstschutzmaßnahmen wie die Verwendung von FPP2-Masken und insbesondere das Schließen der Fenster beizubehalten.

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