Kalifornische Königsnatter
Kalifornische Königsnatter | Bild-Quelle: Gobierno de Canarias

Diese Initiative, die vom kanarischen Ministerium für ökologische Umstellung, Kampf gegen den Klimawandel und Raumplanung und der Inselregierung Gran Canarias gefördert wird, wird von der öffentlichen Gesellschaft Gestión y Planeamiento Territorial y Medioambiental SA (Gesplan) organisiert.

Der dafür zuständige kanarische Minister, José Antonio Valbuena, erklärte dazu, dass dieses Projekt die Ausbreitung dieser invasiven Art eindämmen und kontrollieren soll. Deshalb sei die Zahl der Mitarbeiter vor Ort in dieser Zeit der höchsten Aktivität erhöht worden, um in allen Populationszentren, in denen die Kalifornische Königsnatter vorkommt, präsent zu sein.

Die Umweltbeauftragte des Cabildo von Gran Canaria, Inés Jiménez, wies darauf hin, dass die Beteiligung der Bürger der Schlüssel sei, um die Invasion der Kalifornischen Königsnatter auf der Insel zu stoppen. „Das Frühwarnnetzwerk bietet den Bürgern eine Reihe von Möglichkeiten, mit den Mitarbeitern des Projekts #STOPCULEBRAREAL in Kontakt zu treten, wenn sie eine Kalifornische Königsnatter sehen: direkte Anrufe bei 608 098 296, bei CECOPIN oder über 1-1-2. Möglich ist aber auch ein Webformular (https://www.stopculebrareal.com/contacto/). Darüber hinaus gibt es die mobile App STOPCULEBRAREAL, die für IOS und Android verfügbar ist.“

Laut dem Vorstandsvorsitzenden von Gesplan, Agoney Piñero, haben insgesamt neun Gruppen haben an Bürgeraktionen teilgenommen, bei denen sie sich in eines der Populationszentren der Schlange begeben haben, um so viele Exemplare wie möglich zu fangen. Diese Aktivität unterstütze nicht nur die Besatzungen, sondern schärfe auch das Bewusstsein für diese stille Invasion, was dazu beitrage, die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, wie wichtig es sei, das Vorhandensein der Königsnatter zu melden, insbesondere in Gebieten, in denen sie bisher nicht entdeckt wurde, sagte er. Er dankte auch den fast 250 Personen, die sich an den freiwilligen Aktivitäten zur Eindämmung der Ausbreitung der Art beteiligten.

Bilanz für diesen Zeitraum

Vom 30. März bis zum 11. August, dem Zeitraum, in dem diese invasive Art an der Oberfläche am aktivsten ist, waren insgesamt fünf Gesplan-Teams von Montag bis Sonntag vormittags und nachmittags im Einsatz, um die Schlangen in den vier auf der Insel festgestellten Populationskernen einzufangen. Im Hauptzentrum, im Gebiet von Lomo Calacio, stand ein zusätzliches Team zur Verfügung, um die Suche durchzuführen, nachdem in diesem Gebiet Schlangen entdeckt worden waren, was eine neue Ausbreitung dieser invasiven Art darstellt. In diesem Jahr wurden dort während der Hauptzeit insgesamt 254 Schlangen gefangen, 215 durch die Tätigkeit und 39 dank der Warnungen der Öffentlichkeit.

Im Hauptkerngebiet (Telde, Santa Brígida, Valsequillo und San Mateo) wurden in diesem Jahr 706 Schlangen gefangen und 410 durch Warnmeldungen eingesammelt. Im Nebenkerngebiet (Gáldar und Agaete) wurden 283 Schlangen gefangen und 169 eingesammelt. Im dritten Kerngebiet (San Bartolomé de Tirajana und Mogán) wurden 130 gefangen und 92 eingesammelt. Schließlich wurden im vierten Kerngebiet (Las Palmas de Gran Canaria) 155 gefangen und dank der Warnungen der Öffentlichkeit insgesamt 59 eingesammelt.

Insgesamt wurden 1.492 Schlangen durch die aktive Tätigkeit gefangen, 797 wurden dank der Bürgerwarnungen eingesammelt, 265 Schlangen wurden beobachtet, konnten aber nicht gefangen werden, 779 häuteten sich, es gab drei Spuren und 278 Exkremente, die Aufschluss darüber geben, wo sich die Exemplare aufhalten und wovon sie sich ernähren.


 

 

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