Plattform für das Kanarische Meer
Plattform für das Kanarische Meer | Bild-Quelle: Website plataformaporelmarcanario.com (Archiv)

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Nach Medienberichten hat Antonella Aliotti, Stadträtin von Arona und Exekutivsekretärin der Plattform für das Kanarische Meer (PMC), der Generalversammlung der Vereinten Nationen am Montag, den 10. Oktober, die Dokumentation über die Abgrenzung der See- und Lufträume der Kanarischen Inseln vorgelegt.

Das Dokument stelle den Antrag von 130 kanarischen Bürgervereinigungen dar, die die Plattform für das Kanarische Meer und ihre Forderungen nach vollständiger interner Autonomie unterstützen, heißt es in einer Mitteilung der Organisatoren.

Demnach möchte die PMC mit dieser Aktion erreichen, dass der UN-Entkolonialisierungsausschuss die Plattform für das Kanarische Meer für das nächste Jahr einlädt, in der vierten Dekade der Entkolonialisierung (2020-2023), in der eine Petition an den spanischen Staat eingereicht werden soll. Mit dieser soll eine Befragung der kanarischen Bevölkerung erreicht werden, welche Art von Autonomie sie bevorzuge: die derzeitige, um die nie gebeten worden sei, oder die von der Plattform für das Kanarische Meer vorgeschlagene „Vollständige interne Autonomie“.

Während ihres Besuchs bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York sprach Aliotti im IV. Ausschuss für Sonderpolitik und Entkolonialisierung, wo sie auch die Interessen der Saharauis in Bezug auf das Selbstbestimmungsrecht verteidigte und betonte, dass die Interessen der Saharauis und die Interessen der Kanarischen Inseln sehr nahe beieinander lägen und dass der Kampf um die Westsahara nicht nur eine humanitäre Frage sei, sondern vor allem eine politische. In beiden Fällen würden politische und wirtschaftlich Interessen der marokkanischen Monarchie dahinterstehen.

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