Torres und Sánchez
Torres und Sánchez im Gespräch | Bild-Quelle: Gobierno de Canarias

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Der Chef der Regionalregierung sprach auf einer Pressekonferenz, nachdem er zuvor gemeinsam mit Sánchez und der Inselpräsidentin María Dolores Corujo vor die Medien getreten war.

In dieser Rede wies Torres auf die Bedeutung der erneuten Präsenz des spanischen Präsidenten auf den Inseln hin, diesmal auf Lanzarote, wohin er diesen Sommer zurückkehrte, um einige Tage der Erholung zu verbringen. Er würdigte die Tatsache, dass Präsident Sánchez die Kanarischen Inseln für seinen Urlaub gewählt hat, und dankte ihm für sein Engagement und das seiner Regierung für den Archipel.

Des Weiteren hob Torres die derzeitige wirtschaftliche Situation der Kanarischen Inseln hervor, die aufgrund der Erholung des Tourismus stark sei und die auch die weitere Schaffung von Arbeitsplätzen und den Rückgang der Arbeitslosigkeit auf den Stand von vor der Krise widerspiegele. Der Präsident der Kanarischen Inseln verwies auf die guten Daten der letzten Arbeitskräfteerhebung (EPA) für das zweite Quartal 2022 und begründete den Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli mit den Ende Juni ausgelaufenen Verträgen von etwa 10.000 Lehrern, Dozenten und Professoren, die im nächsten Schuljahr wieder in den Schuldienst zurückkehren würden.

Nach seiner Analyse des wirtschaftlichen Aufschwungs, den die Inseln derzeit erlebten, verwies Torres auf die außerordentliche Subventionierung durch den Staat im Rahmen des neuen Maßnahmenpakets der Zentralregierung zur Bekämpfung der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Auch die Unterstützung für den Personenverkehr auf den Inseln sei für September bis Dezember dieses Jahres um 20 Punkte erhöht worden. Dieser Bonus werde für die städtischen und überregionalen Bus-Tickets gelten, sowie für die Straßenbahn.

Hauptsitz einer staatlichen Einrichtung für die Inseln

Bei der gleichen Präsentation vor den Medien erklärte Torres, dass die Kanarischen Inseln mit Sicherheit der Sitz des Nationalen Zentrums für Vulkanologie sein werden. Der Standort dieser künftigen staatlichen Einrichtung auf einer kanarischen Insel, über den noch nicht entschieden wurde, würde in Kürze von Präsident Pedro Sánchez bestätigt werden.

Außerdem wies der kanarische Präsident darauf hin, dass noch nicht entschieden sei, ob die Kanarischen Inseln, die ihre Kandidatur eingereicht haben, auch Sitz der Spanischen Agentur für Luft- und Raumfahrt und der Europäischen Agentur für Tourismus sein können. In der letztgenannten Frage hätten die Inseln bereits die Unterstützung der spanischen Regierung.

Die Bedeutung der Übertragung von Küstenbefugnissen

In diesem Zusammenhang unterstrich Torres die Bedeutung der Übertragung der Küstenbefugnisse auf die Kanarischen Inseln, die ab dem 1. Januar 2023 in Kraft treten soll, da dies für die wirtschaftliche Entwicklung der Inseln von großer Bedeutung sein werde, die strukturierter und harmonischer verlaufen werde, wobei die Entscheidungsfindung stets durch das staatliche Recht geschützt sei und alles schneller vonstattengehe. Der Präsident der Kanarischen Inseln dankte der spanischen Regierung für die Arbeit, die sie geleistet hat, um diese Befugnisse in Rekordzeit zu erlangen.

Neben all den formulierten Maßnahmen ließ Präsident Torres nicht unerwähnt, dass die Kanarischen Inseln ab dem kommenden November den Vorsitz der Konferenz der Regionen in äußerster Randlage der Europäischen Union übernehmen würden und dass dies ab der zweiten Jahreshälfte 2023 auch mit der spanischen EU-Ratspräsidentschaft zusammenfalle, was zweifellos eine Gelegenheit sei, Fortschritte in den Fragen zu erzielen, die die abgelegensten Gebiete des europäischen Kontinents, darunter die Kanarischen Inseln, fordern.

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