
+++ Gegen Privatisierung und politische Einmischung in den öffentlichen Medien.
+++ Ärzte auf den Kanarischen Inseln schließen sich dem nationalen Streik in Spanien an.
+++ Fünf Vermisstenfälle bleiben auf La Palma weiterhin ungelöst.
+++ Schlechtes Wetter zwingt mehrere Flüge nach La Palma und El Hierro zur Umleitung.
Gegen Privatisierung und politische Einmischung in den öffentlichen Medien
Die Beschäftigten der autonomen öffentlichen Medien forderten am gestrigen Dienstag dringende Maßnahmen gegen Privatisierungen und politische Einmischungen. An dieser Aktion nahmen auch die Komitees des öffentlichen Rundfunks und Fernsehens der Kanarischen Inseln teil. „Wir sind hierher zum Kongress gekommen, um mit den Abgeordneten zu sprechen, ihnen zu erklären, warum wir hier sind, warum diese Privatisierungen gestoppt werden müssen und auch, um politische Einmischungen zu verhindern“, erklärte Raquel Quiñones, Vertreterin der Beschäftigten von La Radio Canaria. Aday Domínguez, Vorsitzender des Comité Intercentros von Televisión Canaria, erklärte seinerseits: „Ein ausgelagertes Medium ist ein manipuliertes Medium. Die Arbeitnehmervertreter sowohl des Rundfunks als auch des öffentlich-rechtlichen Fernsehens der Kanarischen Inseln sagen Nein, wir sagen Nein zur Auslagerung.“
Ärzte auf den Kanarischen Inseln schließen sich dem nationalen Streik in Spanien an
Ärzte auf den Kanarischen Inseln und in Spanien haben sich vom gestrigen Dienstag bis zum kommenden Freitag zu einem Streik zusammengeschlossen, um ein eigenes Ärztegesetz zu fordern, das ihre Besonderheiten anerkennt, nachdem das spanische Gesundheitsministerium diese Option abgelehnt hatte. Laut einer Erklärung der Vereinigung „Asociación Médicos Unidos por sus Derechos“ (MUD) hat die Ärzteschaft nach der Verabschiedung des neuen Rahmengesetzes kein Recht mehr, ihre Arbeitsbedingungen mit der Verwaltung auszuhandeln, und die Ärzte sind aufgerufen, ihren dritten Streik innerhalb von sechs Monaten zu unterstützen. Die Ärztegewerkschaft der Kanarischen Inseln gab am Dienstag an, dass sich 60 % der öffentlichen Ärzte der Kanarischen Inseln an dem Streik beteiligt haben. Diese Daten stehen im Widerspruch zu den vom Kanarischen Gesundheitsdienst veröffentlichten Zahlen, wonach die Beteiligung mit 18,53 % deutlich geringer war.
Fünf Vermisstenfälle bleiben auf La Palma weiterhin ungelöst
Auf La Palma gab es nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC in den letzten Jahren fünf ungelöste Vermisstenfälle. Alle ereigneten sich in unterschiedlichen Gebieten und ohne eindeutigen Zusammenhang, allerdings innerhalb kurzer Zeiträume.
Der erste Fall betraf den 46-jährigen Pedro Pérez, der 2017 in Tijarafe spurlos verschwand. Zwei Monate später verschwand Alejandro Martín, ein 26-jähriger Mann, dessen Fahrzeug offen auf einem Feldweg in Tazacorte gefunden wurde.
Kurz darauf verlor sich die Spur von Anthony Dalton, einem 68-jährigen Briten, der in Roque Faro lebte. Das Verschwinden ereignete sich in Garafía, ohne dass es dafür schlüssige Hinweise gab.
Der jüngste Fall ereignete sich ebenfalls in Garafía. Soraya Borrallo, eine 42-jährige Frau aus Córdoba, kam zum Aussichtspunkt Aserradero und seitdem fehlt jede Spur von ihr. Ihr Fahrzeug blieb in der Gegend geparkt zurück.
Der verwirrendste Fall ist der von Natalia Hernández, einer 34-jährigen Madriderin, die auf die Insel reiste, um eine neue Stelle anzutreten. Die Kameras am Flughafen zeichneten ihre Ankunft auf, aber sie holte ihr Gepäck nicht ab und verschwand spurlos.
Schlechtes Wetter zwingt mehrere Flüge nach La Palma und El Hierro zur Umleitung
Am heutigen Mittwoch zwangen die widrigen Wetterbedingungen nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC mehrere Flüge mit Ziel La Palma und El Hierro zur Umleitung auf Flughäfen auf Teneriffa. Insgesamt leiteten die Fluggesellschaften vier Flugzeuge um, die auf dem Weg nach La Palma waren: Zwei landeten in Teneriffa Nord und zwei weitere in Teneriffa Süd. Außerdem konnte ein Flug auf der Strecke zwischen Teneriffa und El Hierro seinen Anflug nicht beenden und kehrte zur Insel Teneriffa zurück.
Der Vorfall fällt mit dem Durchzug einer kleinen Wetterfront zusammen, die Nebel und starke Windböen mit sich gebracht hat, was zu Betriebsstörungen im Flugverkehr geführt hat.
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