+++ Allgemein ruhige Brandnacht auf Teneriffa, aber sehr schlechte Luft +++ Am Dienstagvormittag sind 138 Migranten in Booten angekommen +++ Hubschrauber zur Brandbekämpfung mit Stein beworfen +++
Teneriffa: Hubschrauber zur Brandbekämpfung mit Stein beworfen
21:00 | Nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTCV haben Angehörige der Guardia Civil einen 80-jährigen Mann, der in der Gegend von La Montañeta in der Gemeinde Güímar wohnt, festgenommen. Demnach soll der Mann einen Stein auf einen Hubschrauber der Forstbrigade des Cabildo de Tenerife geworfen haben, als dieser im Rahmen von Löscharbeiten Wasser in einen ihm gehörenden Tank laden wollte.
Der Stein traf ein Blatt des Hauptrotors des Hubschraubers, weshalb der Pilot beschloss, die Löscharbeiten aus Sicherheitsgründen abzubrechen und zum Flughafen Los Rodeos (Teneriffa Nord) zu fliegen, um den entstandenen Schaden zu begutachten. Dadurch ist bis zum Abschluss der Reparaturen ein Hubschrauber weniger im Einsatz.
Kanarische Inseln: 138 Migranten in zwei Booten angekommen
13:00 | Im Laufe des Vormittags kamen 138 Migranten in zwei Booten an der kanarischen Küste an. Davon kamen 50 nach Teneriffa und 88 nach El Hierro.
Da sie in gutem Allgemeinzustand waren, wurden sie nicht in Gesundheitseinrichtungen gebracht.
Teneriffa: Ruhige Nacht mit einigen Aktivierungen des Brandes
10:00 | Die Nacht zum Dienstag war im Waldbrandgebiet ziemlich ruhig, wodurch es möglich war, die geplanten Arbeiten auszuführen.
Trotzdem gab es auch Reaktivierungen des Feuers, so in Birmagen, El Rosario, und in Punkten von Santa Ursula, die aber kontrolliert wurden.
Der Luftqualitätsindex ist weiterhin sehr ungünstig, besonders in den Gemeinden Los Realejos, La Orotava und Arafo.
Die Rauchgefahr besteht auch weiterhin:
- am Nordhang: El Sauzal, La Matanza, La Victoria, Santa Úrsula, Puerto de la Cruz, Buenavista, Los Silos, Garachico, Icod de los Vinos, La Guancha und San Juan de la Rambla.
- am Südhang: Candelaria, Güímar, Fasnia und Arico.