Kanarische Regierung LogoWarnung vor einer Verschlechterung der Wetterbedingungen | Bild-Quelle: Gobierno de Canarias



Die kanarische Regierung hat für Mittwoch, den 25. Februar, eine Warnung vor Küstenphänomenen auf El Hierro, La Gomera und La Palma sowie im Norden und Westen der übrigen Inseln herausgegeben. Ebenso wurde für die Süd- und Osthänge der Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura wegen desselben Phänomens eine Vorwarnung ausgegeben.

Hinzu kommt das Eintreffen eines Tiefdruckgebiets mit Regenschauern, begleitet von starken Winden und Staub aus Afrika, was zu Schlammregen und Schneefällen auf den Gipfeln Teneriffas führen kann.

Aus diesem Grund hat die Generaldirektion für Notfälle in Anwendung des spezifischen Notfallplans der Kanarischen Inseln für Risiken durch widrige Wetterereignisse (PEFMA) auf der Grundlage der von der staatlichen Wetteragentur und anderen verfügbaren Quellen bereitgestellten Informationen nicht nur eine Warnung vor Küstenphänomenen und eine Vorwarnung vor Calima auf den Inseln ausgegeben, sondern auch eine Vorwarnung vor Wind auf den Kanarischen Inseln, vor Regen auf Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote sowie vor Schneefall auf den Gipfeln Teneriffas.

Was den Zustand des Meeres betrifft, so sagt die Wettervorhersage für Mittwochabend einen Nordwind voraus, der zunächst im Kanal zwischen La Gomera und Teneriffa weht und sich anschließend auf alle Inseln ausbreitet. Dies wird zu einer Verschlechterung des Seegangs mit Wellen von bis zu fünf Metern Höhe und hohen Wellenperioden von etwa 18 Sekunden führen.

Diese Wetterlage wird von einem Unwetter begleitet, mit starken Regenfällen, begleitet von starken Windböen und Staub aus Afrika, was zu Schlammregen führen könnte.

Die Niederschläge werden vor allem die Höhenlagen und Gipfel im Norden von Teneriffa und Gran Canaria sowie die Inseln Fuerteventura und Lanzarote betreffen. Es wird erwartet, dass es im Zusammenhang mit diesem Ereignis zu Gewittern auf Fuerteventura und Lanzarote kommt, wobei das Auftreten von kleinem Hagel und Schnee auf den Gipfeln Teneriffas oberhalb von 1.800 Metern über dem Meeresspiegel nicht ausgeschlossen werden kann.

Was den Wind betrifft, so könnten die Böen in den Höhenlagen und im Landesinneren aller Inseln, einschließlich La Graciosa, Geschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern erreichen.

Angesichts dieser widrigen Wetterbedingungen erinnert die Regionalregierung die Bevölkerung daran, dass geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung und Vermeidung von Risikosituationen an den Küsten des gesamten Archipels erforderlich sind, und betont, wie wichtig es ist, die Empfehlungen zum Selbstschutz zu befolgen.

Zu den Empfehlungen gehört, sich nicht auf Molen und Wellenbrechern sowie in Meeresnähe aufzuhalten, um nicht von den Wellen erfasst oder mitgerissen zu werden. Außerdem sollten für diese Tage geplante Wassersport- oder andere sportliche Aktivitäten verschoben und das Baden an abgelegenen oder unbewachten Stränden vermieden werden.

Angesichts der starken Windböen ist es wichtig, bei Fahrten auf der Straße besondere Vorsicht walten zu lassen, da Hindernisse auf den Fahrbahnen vorhanden sein können, und Blumentöpfe und andere Gegenstände, die auf die Straße fallen könnten, von Fenstern, Balkonen und Dächern zu entfernen.

Darüber hinaus wird empfohlen, sich nicht in der Nähe von im Bau befindlichen oder baufälligen Gebäuden sowie Gerüsten, Kränen, Leuchtreklamen, Werbetafeln oder anderen Gegenständen aufzuhalten, die vom Wind weggeweht werden könnten.

Bei starken Regenfällen ist es ratsam, Autofahrten zu vermeiden. Ist eine Fahrt dennoch unvermeidbar, sollten Sie besondere Vorsicht walten lassen, einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu anderen Fahrzeugen einhalten, Ihre Geschwindigkeit drosseln und vorzugsweise auf Hauptstraßen oder Autobahnen fahren, wobei Sie Waldwege und Nebenstraßen meiden sollten.

Ebenso erinnert die Generaldirektion für Notfälle daran, dass es unerlässlich ist, vor jeder Fahrt die Wettervorhersage und den Zustand der Straßen zu überprüfen, die Beschilderung zu beachten, gesperrte Straßen nicht zu befahren und die Anweisungen der Sicherheitskräfte zu befolgen.


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