Ausschusssitzung des Notfallplans
Ausschusssitzung des Notfallplans | Bild-Quelle: Cabildo de La Palma

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Hohe Temperaturen und Bodeninstabilitäten im Bereich des Vulkankegels halten ebenfalls an. Außerdem bleiben die gleichen maritimen Sperrzonen für die Schifffahrt bestehen: 200 Meter von der Vorderseite der Lavadeltas und 450 Meter im Bereich zwischen dem Nord- und dem Süddelta.

Laut dem jüngsten Bericht des wissenschaftlichen Ausschusses des Notfallplans der Insel La Palma (Peinpal) über die vulkanische Aktivität am Cumbre Vieja besteht weiterhin eine gewisse vulkanische Gefahr, wobei künftige Reaktivierungen nicht ausgeschlossen werden können. Die anomale seismische und geochemische Aktivität hält an, ohne dass die beobachtbaren Werte ein hohes Niveau erreicht haben.

Darüber hinaus werden sowohl im Kegel als auch in den Lavaströmen weiterhin sehr hohe Temperaturen gemessen, die sich nicht unbedingt als Glut bemerkbar machen.

Kein vulkanisches Beben

In den seismischen Signalen ist kein vulkanischer Tremor zu erkennen. Die Seismizität in geringer und mittlerer Tiefe ist lokal begrenzt. Die Seismizität im Zusammenhang mit vulkanischen Flüssigkeitsbewegungen hält aber an. Allerdings wurden keine signifikanten Verformungen der Oberfläche festgestellt.

An den in La Bombilla und Puerto Naos installierten Messstationen, die kontinuierlich messen, werden weiterhin ungewöhnlich hohe CO2-Werte sowohl außerhalb als auch innerhalb einiger Wohnungen gemessen, ohne dass ein allgemeiner Abwärtstrend zu beobachten ist.

Der Tagesdurchschnitt der CO2-Konzentration in der Außenluft, der von den Stationen in La Bombilla aufgezeichnet wurde, weist eine große Bandbreite von Werten auf, die von unter 5.000 ppm bis zu Werten über 200.000 ppm reichen.

Die Vulkanampel bleibt gelb

Der Tagesdurchschnitt der CO2-Konzentration in der Außenluft, der von den Stationen in Puerto Naos aufgezeichnet wurde, weist eine große Bandbreite von Werten auf, die von unter 5.000 ppm bis zu 10.000 ppm reichen und in einigen Stationen 45.000 ppm übersteigen.

Der Tagesdurchschnitt der CO2-Konzentration in der Innenraumluft (Erdgeschoss = Straßenniveau), der von den Stationen in Puerto Naos aufgezeichnet wurde, weist eine große Bandbreite von Werten über 5.000 ppm auf. In mehreren Ländern (Frankreich, Italien, Norwegen, Belgien sowie Südkorea, Neuseeland und Kanada) besteht Konsens über die Festlegung eines akzeptablen Bereichs für die langfristige CO2-Exposition (ALTER) von bis zu 1.000 ppm im 24-Stunden-Durchschnitt in der Innenraumluft von Wohnräumen.

Sowohl in Puerto Naos als auch in La Bombilla liegen die CO2-Werte nicht innerhalb der Grenzwerte, die für die allgemeine Bevölkerung als normal gelten. Aus Gründen der Vorsicht, der Umsicht und der Vorbeugung ist es ratsam, den Bereich freizuhalten. Der Zugang wird gemäß den offiziellen Protokollen gewährt, die von der für die Bewältigung dieses Notfalls auf der aktuellen Ebene verantwortlichen Person zu erstellen und zuvor dem Ausschuss vorzulegen sind.

Der Beratende Ausschuss für Peinpal hat am heutigen Montag den sektoralen Zugang zu den Wohnanlagen Puerto Naos und La Bombilla genehmigt. Das System wird in vier Zonen in Puerto Naos und vier in La Bombilla unterteilt, so dass jede Zone täglich von qualifiziertem Personal und Gasmessern betreten werden kann.

Inselpräsident Mariano Zapata erklärte, dass ab nächster Woche diese Begleitungen durchgeführt würden. Außerdem würden die Zufahrten, die in La Bombilla angelegt werden, etwa 30 Haushalte erschließen können.

Die Zugänge zu den Wohnungen werden in Sektoren eingeteilt, die mit einer Farbe versehen werden. Je nach Gebiet, Farbe und Gaskonzentration dürfen die Bewohner die Wohnungen betreten.

Die Begleitung wird von der Freiwilligen Feuerwehr von La Palma mit Atemschutzgeräten und professionellen Messgeräten durchgeführt, um die Sicherheit der Menschen jederzeit zu gewährleisten.

Zapata informierte auch, dass in der vergangenen Woche die Reinigung der Gemeinschaftsflächen durch die Hausverwalter eingeleitet worden seien.

„Wir sind auch weiterhin dabei, einen der komplexesten Bereiche von Puerto Naos zu säubern. Unser Hauptziel ist es, sicherzustellen, dass alles so sauber wie möglich ist, da Regen vorhergesagt ist. Wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen, um die Küste des Valle de Aridane so schnell wie möglich und unter den besten Bedingungen wiederherzustellen“, sagte der Präsident.

Einwohner, die sich in den angegebenen Gebieten befinden, sollten den QR vorher über https://permiso.lapalma.es/Solicitud anfordern.

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