2024 07 06 Teneriffa Chucho Valdes
Empfang von Chucho Valdés beim Bürgermeister | Bild-Quelle: Ayuntamiento de SC de Tenerife

Mit dieser Tournee soll auch das 50-jährige Bestehen der von ihm gegründeten Band gefeiert werden, die im lateinamerikanischen Jazz ein Vorher und Nachher darstellt.

Dieser Besuch ist auch Teil der 33. Ausgabe des Festival Internacional Canarias Jazz & Más, das vom 5. Juli bis zum 27. Oktober insgesamt 64 Konzerte auf 24 Bühnen auf den acht Inseln bietet.

Der Bürgermeister von Santa Cruz, José Manuel Bermúdez, betonte anlässlich des Empfangs und des Treffens mit den Medien, dass es eine Ehre sei, auf die Anwesenheit von Chucho Valdés zählen zu können, einem Künstler mit einer langen und tadellosen Karriere, dem es gelungen sei, afrokubanische rituelle Musik mit populärer Musik, Jazz, Rock und klassischer Musik zu verschmelzen. Er sei ein Beispiel, dem man folgen sollte. Der Beweis dafür seien all die Auszeichnungen, die er erhalten hat, darunter zwölf Grammys.

Der Künstler Chucho Valdés erklärte seinerseits: „Für mich ist es eine Freude, nach Teneriffa zurückzukehren, nach Santa Cruz. Wir haben immer viel Zuneigung erfahren, und ich erinnere mich, wie aufregend es war, als ich mit meinem Vater hierher kam“. Und fügte hinzu: „Ich kam zum ersten Mal im April 1986 mit dem Irakere-Orchester und wir spielten ein Lied namens Santa Cruz auf einer wunderbaren Platte“.

Über den Künstler

Der kubanische Künstler begann seine musikalische Ausbildung in der Kindheit, unter dem Einfluss seines Vaters Bebo Valdés und seiner Mutter Pilar Rodríguez, einer Klavierlehrerin und Sängerin. Das musikalische Umfeld der Familie ermöglichte es ihm, die verschiedensten Musikstile und -genres fließend zu beherrschen. Die New York Times bezeichnete ihn 2012 als „den Dekan des Latin Jazz“, und er wurde mit zwölf Grammy Awards ausgezeichnet. Außerdem wurde er von der Academia Latina mit dem Premio a la Excelencia Musical geehrt.

Chucho Valdés gründete 1973 Irakere, ein Projekt, das seine musikalische Vision interpretieren sollte und für das er einige der wichtigsten Solisten des Orquesta Cubana de Música Moderna auswählte. Irakere gilt als die wichtigste Gruppe in der Geschichte der kubanischen Musik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, weil sie Jazz, Rock, Klassik und traditionelle kubanische Musik miteinander verbindet.

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