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2023 03 13 Kanaren News Ticker


Spanien: Migrationsroute für Frauen doppelt so gefährlich

Immer mehr Frauen begeben sich auf die Migrationsroute an die spanische Küste, so die Daten der spanischen Flüchtlingshilfe. Zudem ist die Migrationsroute für Migrantinnen besonders schwierig und gefährlich ist.

Nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC macht allein die Tatsache, eine Frau zu sein, die Reise doppelt gefährlich. Demnach werden die meisten von ihnen unterwegs sexuell ausgebeutet und vergewaltigt. Doch auch die Gründe für ihre Flucht sind oft durch Gewalt gegen sie motiviert. Dazu gehören Zwangsverheiratung, Genitalverstümmelung, Menschenhandel, männliche Gewalt oder Frauenmord.

Eine weitere von CEAR festgestellte Tatsache ist, dass die Boote, die die spanischen Küsten erreichen, im Allgemeinen mit einer größeren Anzahl von Frauen ankommen. Dies ist auch der Fall bei dem letzten Boot, das die Küste der Kanarischen Inseln erreichte, wo 24 Frauen, 18 Männer und sechs Kinder an Bord waren.

Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Caminando Fronteras sind allein im vergangenen Jahr 288 Frauen und 101 Kinder bei dem Versuch, die spanische Küste zu erreichen, ums Leben gekommen. Bei diesen Zahlen handelt es sich allerdings nur um die Zahlen, für die Daten vorliegen.

Teneriffa: Feuer bei Las Llanadas gelöscht

Nach Information der Inselregierung Teneriffas wurde am Sonntagabend um 21.40 Uhr vom Brifor ein Feuer in Las Llanadas, Gemeinde Los Realejos, gelöscht.

Es verbrannten zwischen 30 und 40 Quadratmeter Sträucher.

Teneriffa: Streik bei der Straßenbahn während des Berufsverkehrs

Die Mitarbeiter der Straßenbahn auf Teneriffa streiken weiterhin. Die neuen Arbeitsniederlegungen, die ab dem heutigen Montag beginnen, sind für die Hauptverkehrszeit geplant. Von 7.00 Uhr bis 8.45 Uhr wird also kein Verkehr stattfinden.

Nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC werden sich diese Arbeitsniederlegungen an jedem Werktag wiederholen, d. h. sie fallen mit der Zeit zusammen, in der man zur Arbeit oder zur Schule geht.

Ziel sei es, von der Inselregierung Teneriffas und der Verwaltungsgesellschaft zu verlangen, dass die Rechte der Arbeiter respektiert werden.

Die Arbeitsniederlegungen werden voraussichtlich bis zum Ende des Monats andauern. Allerdings wurden Mindestleistungen von 90 Prozent angeordnet, obwohl Verzögerungen nicht ausgeschlossen sein werden.

Die Angestellten beharren auf ihren Forderungen und kündigten an, dass sie auch zu Demonstrationen aufrufen würden. Der Betriebsrat hat für jeden Montag und Donnerstag Mahnwachen vor dem Cabildo de Tenerife angekündigt.

La Gomera: Ein Mann stirbt bei der Rettung einer ins Meer gestürzten Person

Am heutigen Montag stürzte gegen 13.00 Uhr an der Playa de La Calera in der Gemeinde Valle Gran Rey eine Person ins Meer. Ein Mann sprang ins Wasser und brachte die Person in Sicherheit, kam aber selbst nicht mehr aus dem Meer heraus.

Andere Badegäste, die sich in der Nähe aufhielten, bargen diesen Mann aus dem Wasser und brachten ihn an Land. Da der Betroffene bereits einen Herz-Atem-Stillstand hatte, wurde mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen, die durch das eingetroffene medizinische Rettungspersonal und Mitarbeiter des örtlichen Gesundheitszentrums fortgesetzt wurden. Diese blieben allerdings erfolglos und es musste der Tod des Mannes bestätigt werden.

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