Tages-Ticker 30.10.2022

 

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Kanaren: Anzeichen von Spielsucht bei jungen Menschen

Am gestrigen Samstag war der Nationale Tag gegen das Glücksspiel, und eine Studie der Adsis-Stiftung hat ergeben, dass 12 Prozent der jungen Menschen auf den Kanarischen Inseln spielsüchtig sind. Nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC haben 2.300 junge Menschen von den Kanarischen Inseln an der Studie teilgenommen. Es ging darum, Indikatoren für die Abhängigkeit von Glücksspielen und Online-Glücksspielen zu ermitteln. Dazu gehören die Wahrnehmung von Problemen, die das Leben, den Schlaf oder die Ernährung beeinträchtigen, wie auch der erfolglose Versuch, mit dem Glücksspiel aufzuhören. In der Studie wird hervorgehoben, dass 80 Prozent der jungen Menschen, die diese Indikatoren aufweisen, minderjährig sind. Außerdem nehme die Zahl der Suchtindikatoren zu. Die Adsis-Stiftung ist für die Arbeit mit Glücksspielsüchtigen und ihren Familien zuständig.

Gran Canaria: Schwere Verletzung beim Bungee-Jumping

Am heutigen Sonntag verletzte sich gegen 13.00 Uhr ein Mann beim Bungee-Jumping an der Brücke von La Calzada in der Gemeinde Las Palmas de Gran Canaria schwer. Er war in die Schlucht gestürzt und musste von Feuerwehrleuten geborgen werden. In kritischem Zustand wurde er in ein Krankenhaus überführt.

Lanzarote: 31 Personen vom Schlauchboot gerettet

Am gestrigen Abend nahm die Seenotrettung 31 Migranten von einem Schlauchboot auf und brachte sie in den Hafen von La Cebolla. Nach Meldung des kanarischen Notdienstes befanden sich alle Personen in einem guten gesundheitlichen Zustand.

Gran Canaria: Radfahrer durch Hubschraubereinsatz gerettet

Am Samstagnachmittag hatten sich drei Radfahrer im Gebiet Barranco del Cura in der Gemeinde Mogán verirrt und baten den kanarischen Notdienst um Hilfe. Daraufhin wurde ein Rettungshubschrauber eingesetzt, der die Betroffenen aufnahm und zum Hubschrauberlandeplatz in El Berriel evakuierte. Zum Zeitpunkt der Hilfeleistung wiesen alle drei Personen Anzeichen von Dehydrierung auf und wurden in das Gesundheitszentrum von El Doctoral überführt. Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Katastrophenschutzes beteiligten sich an der Suchaktion, die in dem Gebiet durchgeführt wurde.

Teneriffa: Gefälschte Geldstrafe gegen ein Familienmitglied

Die Staatsanwaltschaft von Santa Cruz de Tenerife beantragt nach Medienberichten die Verurteilung von zwei Angehörigen der Guardia Civil zu je fünf Jahren Haft, weil sie eine Geldstrafe gefälscht haben sollen, um einen Verwandten zu schädigen. Angeblich haben die beiden gemeinsam und einvernehmlich einen Bußgeldbescheid gegen ihren Schwager erlassen, weil dieser ein Fahrzeug ohne die vorgeschriebene Versicherung geführt haben soll, was sich bei einer Untersuchung als falsch herausgestellt haben soll. Zusätzlich zu den Haftstrafen und dem fünfjährigen Ausschluss von der Ausübung einer Tätigkeit in einer staatlichen Sicherheitsinstitution wird von der Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 20 Monaten mit acht Euro pro Tag gefordert.

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