2022 06 19 Goayotas Canarias
Bild-Quelle: Facebook Instituto Volcanológico de Canarias


Das Instituto Volcanológico de Canarias veröffentlicht wöchentlich den vulkanologischen Teil GUAYOTA – Kanarische Inseln und stellt hiermit den Stand vom 17. Juni 2022 zur Verfügung …

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Dieser Teil spiegelt die seismisch-vulkanische Aktivität wider, die auf den Inseln vom Freitag, 10. Juni, 0.00 Uhr bis Freitag, 17. Juni, 0.00 Uhr festgestellt wurde, sowie die vulkanische Warnstufe auf den Kanarischen Inseln.

Derzeit befinden sich die vulkanischen Ampeln auf Teneriffa, El Hierro, Lanzarote und Gran Canaria in GRÜNER Position. Daher können die Bewohner und Besucher dieser Inseln ihre Aktivitäten ganz normal ausüben.

Mehr als fünf Monate nach dem Ende des Vulkan-Ausbruchs auf der Insel La Palma haben sich die geophysikalischen und geochemischen Parameter dort immer noch nicht normalisiert. Daher befindet sich ihre vulkanische Ampel weiterhin in Position GELB. Dies bedeutet, dass die Bewohner und Besucher die Kommunikation der Katastrophenschutzbehörden weiterhin im Auge behalten müssen.

Bezüglich der Seismizität wurde festgestellt, dass das kanarische Erdbebennetz in der vergangenen Woche 75 Erdbeben geringer Größenordnung verzeichnet hat. Der Höchstwert von 2,3 wurde mit einem Erdbeben zwischen den Inseln Teneriffa und Gran Canaria am 10. Juni registriet.

Die gesamte seismische Energie, die in der vergangenen Woche im Archipel freigesetzt wurde, betrug 1,5 Giga Joule, was ähnlich dem Strombedarf der Insel El Hierro für etwa vier Minuten ist.

Erdbeben wurden vor allem auf den Inseln Teneriffa, El Hierro und La Palma lokalisiert. In Letzterem bleibt eine Seismizität geringen Ausmaßes, die weit unter jener liegt, die während des Ausbruchs 2021 beobachtet wurde.

Bezüglich der Verformung des Bodens wurden in der letzten Woche auf keiner Insel relevante Schwankungen beobachtet.

Was die Emission von Gasen anbelangt, ohne die Gebiete von La Bombilla und Puerto Naos auf La Palma zu betrachten, wo weiterhin anomale Kohlendioxidemissionen (CO2) zu verzeichnen sind, spiegelt das kanarische geochemische Netz die diffusen Emissionswerte von Vulkangasen wider. Relativ höhere werden auf Teneriffa registriert, wo seit 2016 ein Druckverfahren im vulkanisch-hydrothermalen System registriert wird. Dieser Prozess ist in aktiven Vulkansystemen aber normal und weist nicht auf die Möglichkeit eines kurz- und mittelfristigen Vulkanausbruchs hin.

Diese wöchentliche Information wird dank des Projekts CANvolcano erstellt, das von der Generaldirektion Sicherheit und Notfall der Regierung der Kanarischen Inseln finanziert wird.

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