Tages-Ticker 01.04.2022

Auch am 01.04.2022:

 22:00 | Teneriffa

Rettung eines Windsurfers am Strand von El Médano

Nach Meldung des kanarischen Rettungsdienstes war ein Windsurfer am Strand von El Médano (Gemeinde Granadilla de Abona) gegen 18.30 Uhr in Not geraten. Ein Rettungshubschrauber nahm den Betroffenen auf und brachte ihn unversehrt zum Parkplatz am Strand La Tejita. Anschließend barg die Seenotrettung mit einem Boot das treibende Brett.

 11:30 | Kanarische Inseln

Mehr Todesfälle durch Ertrinken

Die Plattform „Canarias, 1500 km de Costa“ hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres 19 Todesfälle durch Ertrinken auf den Inseln gezählt, doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Allein im März wurden auf den Kanarischen Inseln neun Todesfälle durch Ertrinken registriert, wobei die meisten von ihnen bei ungünstigem Seegang und roter Flagge ins Wasser gegangen sind. Zählt man die Todesopfer und die geretteten Personen zusammen, so waren im ersten Quartal 38 Menschen betroffen, denn neben den 19 Todesopfern gab es eine Person in kritischem Zustand, zwei weitere mit schweren Verletzungen, zehn mit mittelschweren Verletzungen, zwei Leichtverletzte und vier unverletzte gerettete Personen. Die Personen, die auf den Inseln ertranken, gehörten sieben verschiedenen Nationalitäten an. Auf den Inseln Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote gab es jeweils vier Todesfälle, auf Gran Canaria und La Gomera drei, auf El Hierro einen und auf La Palma und La Graciosa keinen einzigen Todesfall. Ertrinken, von der UNO als weltweites Gesundheitsproblem ersten Ranges eingestuft, ist nach wie vor die häufigste Unfalltodesursache auf dem Archipel, vor allem aufgrund von Leichtsinn und Unwissenheit.

 06:00 | Kanarische Inseln

Kanarische Regierung lehnt Regasifizierungsanlagen ab

Der stellvertretende Minister des Regierungspräsidiums der Kanarischen Inseln, Antonio Olivera, teilte am Donnerstagnachmittag nach der Sitzung des Regierungsrates mit, dass die regionale Exekutive der spanischen Regierung bereits ihre Ablehnung der Möglichkeit mitgeteilt hat, Regasifizierungsanlagen und damit die Einführung von Gas als Energiequelle auf den Inseln zuzulassen. Grund dieser Erklärung ist die Verabschiedung des Königlichen Gesetzesdekret 6/2022, das sich mit den wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen des russischen Einmarsches in der Ukraine befasst. Die vierte Schlussbestimmung des königlichen Gesetzesdekrets bietet die Möglichkeit, die Installation von Regasifizierungsanlagen auf dem Archipel zu liberalisieren, aber die kanarische Regierung hat sich bereits klar dagegen ausgesprochen und die bereits geltenden staatlichen Regelungen ratifiziert, die nur Anlagen für den Eigenverbrauch und zur Erleichterung der Einführung von grünem Wasserstoff in Häfen und Stromerzeugungsanlagen befürworten. 


 

 

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