Tages-Ticker 09.03.2022

 19:00 | Kanarische Inseln

Zwei Rettungshubschrauber am Nachmittag im Einsatz

Der erste Einsatz erfolgte nach Meldung des kanarischen Rettungsdienstes auf Fuerteventura. Ein verletzter Surfer konnte das Ufer an der Playa de Corralejo nicht erreichen. Er wurde aber schließlich mit Hilfe anderer Surfer ans Ufer gebracht. Der zweite Einsatz fand auf Teneriffa statt. Hier hatte sich eine Wandrerin im Barranco de Antequera in Santa Cruz verletzt. Sie wurde vom Hubschrauber aufgenommen und zum Flughafen Teneriffa Nord gebracht. Von dort aus wurde sie mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus überführt.

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 15:30 | Kanarische Inseln

Am Mittwoch 1.945 neue COVID-19-Fälle auf den Kanaren gemeldet

Das kanarische Gesundheitsministerium meldete am heutigen Mittwoch 1.945 neue COVID-19-Fälle. Damit liegt die Zahl der noch aktiven Fälle bei 14.150. Von diesen befinden sich 33 Personen auf Intensivstation und 284 darüber hinaus im Krankenhaus. In den letzten Stunden wurden auf Teneriffa zwei Todesfälle gemeldet, ein 77-jähriger Mann und eine 91-jährige Frau. Beide befanden sich in einem Krankenhaus und hatten Vorerkrankungen. Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz nach sieben Tagen bei 447,94 Fällen pro 100.000 Einwohner, was einen erneuten Anstieg bedeutet.
Täglich aktuelle Daten zu den einzelnen Inseln finden Sie in dieser Übersicht.

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 13:00 | Gran Canaria

Das Elektrizitätsunternehmen Endesa warnt vor Betrug an Hoteliers

Das Elektrizitätsunternehmen teilte nach Medienberichten in einer Erklärung mit, dass die Handelsabteilung des Unternehmens in den letzten Tagen mehrere Anrufe von Geschäftsinhabern von Hotelbetrieben im Süden Gran Canarias erhalten habe, die über die Drohungen besorgt seien, die sie per Telefon im Namen von Endesa erhalten hätten. In den Anrufen würden sie aufgefordert, einen bestimmten Geldbetrag auf ein Bankkonto einzuzahlen, um angeblich unbezahlte Stromrechnungen zu begleichen. Der Anrufer hätte damit gedroht, den Strom abzustellen, wenn die Überweisung nicht innerhalb von 20 Minuten erfolgen würde. Die Anrufe seien am frühen Abend getätigt worden, wenn die Restaurantbetriebe in vollem Gange und maximal ausgelastet sind. Endesa erklärte, dass es sich von jeder Aktion dieser Art distanziere und klarstelle, dass es sich um Betrug und Identitätsdiebstahl handle. Endesa unterbreche die Stromzufuhr eines Kunden niemals per Telefon, sondern auf dem üblichen Weg und immer nach vorheriger schriftlicher Benachrichtigung des Eigentümers, erklärte das Unternehmen.

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 12:00 | Kanarische Inseln

Kanarisches Parlament unterstützt das Recht auf Abtreibung

Das Plenum des kanarischen Parlaments hat am heutigen Mittwoch gegen die Stimmen der Partido Popular (PP) eine Petition der Sozialistischen Fraktion angenommen, in der diese die bereits im spanischen Kongress verabschiedete Änderung des Strafgesetzbuches unterstützt, die die Belästigung von Frauen, die sich für eine Abtreibung in eine Klinik begeben, mit Strafen zwischen drei Monaten und einem Jahr Gefängnis oder gemeinnütziger Arbeit belegt. Die PP unterstützte das Parlament allerdings dabei, die Regionalregierung aufzufordern, Sexualerziehung und Programme zur Verhinderung ungewollter Schwangerschaften zu fördern. Die Abgeordnete María del Pino González wies darauf hin, dass Abtreibung in Spanien zwar ein anerkanntes Recht sei, das aber aufgrund der Aktionen von „Ultra-Gruppen“ die Frauen belästigt und schikaniert würden und die Fachkräfte die Abtreibungen nicht frei ausüben könnten.

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 10:00 | Spanien

Abnehmen der Maske in Innenräumen verfrüht

Der Präsident der Spanischen Gesellschaft für Immunologie, Marcos López Hoyos, hält das Ende der Maske in Innenräumen laut Medienberichten für verfrüht. Er habe daran erinnert, dass man dem Covid nicht vertrauen könne. Es werde möglicherweise notwendig sein, von den Asiaten zu lernen, dass die Maske in bestimmten Situationen nützlich sei und dass ihre Verwendung nicht ausgeschlossen werden sollte. Hoyos habe auch erklärt, dass in verschiedenen Ländern, darunter auch in Spanien, Long-Covid-Arbeitsgruppen eingerichtet worden seien, um diese Krankheit langfristig zu untersuchen. Ziel sei es, die Folgeerscheinungen zu analysieren, die hauptsächlich mit neuromuskulären Problemen verbunden seien.

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 08:00 | Spanien

Kinder seit fünf Jahren vor der Öffentlichkeit versteckt

Die Nationalpolizei hat nach Medienberichten in Coria del Río (Sevilla) die Eltern von drei seit 2017 vermissten Minderjährigen festgenommen. Demnach sollten die damals 2, 3 und 8 Jahre alten Kindern wegen Vernachlässigung in staatliche Obhut genommen werden. Daraufhin sollen die Eltern mit den Kindern den Wohnort gewechselt haben. Seitdem hätten die Kinder aus Angst vor Entdeckung die Wohnung nicht verlassen dürfen. Sie gingen weder zur Schule noch hatten sie die Möglichkeit für Arztbesuche und waren völlig von der Öffentlichkeit abgeschnitten.

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