Tages-Ticker 23.02.2022

 20:00 | Kanarische Inseln

Tourismusministerin sagt für dieses Jahr 15 Millionen Touristen voraus

Yaiza Castilla, die in der Plenarsitzung des Kanarischen Parlaments auf Antrag der PSOE über die Tourismusaussichten auf den Kanarischen Inseln für das Jahr 2022 sprach, erklärte, dass die Luftverkehrskapazität im Jahr 2022 im Vergleich zu 2019 um 2,2 Prozent steigen werde, wobei 18,1 Millionen Sitzplätze eingeplant seien. Die touristischen Aussichten seien recht positiv, da COVID-19 an Kraft zu verlieren scheine und die Reisebeschränkungen allmählich gelockert würden, sowohl für die Einreise als auch für den Genuss des Reiseziels, wie z.B. das Weglassen von Masken im Freien und die Ausweitung der Öffnungszeiten und Kapazitäten.

 15:00 | Kanarische Inseln

Am Mittwoch auf den Kanarischen Inseln 2.176 neue COVID-19-Fälle

Das kanarische Gesundheitsministerium meldete am heutigen Mittwoch 2.176 neue COVID-19-Fälle. Damit liegt die Zahl der aktiven Fälle, abzüglich der genesenen, bei 17.412. Von diesen befinden sich 45 Personen auf Intensivstationen und 307 darüber hinaus im Krankenhaus. In den letzten Stunden wurden vier Personen im Alter zwischen 77 und 92 Jahren als verstorben gemeldet. Von der Gesamtzahl der Todesfälle wurden zwei auf Gran Canaria, einer auf Teneriffa und einer auf La Palma verzeichnet. Alle hatten eine Vorerkrankung und befanden sich im Krankenhaus. Auf den Kanarischen Inseln liegt die kumulative Inzidenz nach sieben Tagen bei 354,97 Fällen pro 100.000 Einwohner, wobei seit einigen Tagen wieder eine kräftige Zunahme zu beobachten ist. Allerdings nimmt die Zahl von Krankenhausaufenthalte weiter ab.
Täglich aktuelle Daten zu den einzelnen Inseln finden Sie in dieser Übersicht.

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 12:00 | Teneriffa

Absturz einer Gleitschirmfliegerin am Dienstagabend

Der kanarische Rettungsdienst meldete heute den Absturz einer Gleitschirmfliegerin am gestrigen Dienstag gegen 19.30 Uhr im Barranco de Ifonche in der Gemeinde Adeje. Aufgrund des schlecht zugänglichen Gebietes und der Dunkelheit wurden der unverletzten Betroffenen Anweisungen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes gegeben. Am Mittwochmorgen wurde die Betroffene erneut kontaktiert, um ihren Standort und Gesundheitszustand zu überprüfen. Daraufhin ortete der Rettungshubschrauber die Gleitschirmfliegerin und setzte ihre Rettung und Evakuierung zum Hubschrauberlandeplatz der Freiwilligen Feuerwehr von Adeje fort. Vor Ort untersuchten und versorgten medizinische Rettungskräfte die Frau, die sich aber weigerte, in ein medizinisches Zentrum gebracht zu werden.

 09:00 | Kanarische Insel

Schifffahrtslinien Huelva-Kanarische Inseln von öffentlichem Interesse

Der spanische Ministerrat hat die Vereinbarung gebilligt, mit der die Schifffahrtslinien Huelva-Santa Cruz de Tenerife und Huelva-Las Palmas zu Schifffahrtslinien von öffentlichem Interesse erklärt und gemeinwirtschaftliche Verpflichtungen auferlegt werden. Diese Strecken werden zu den bereits als im öffentlichen Interesse erklärten Strecken hinzukommen: Cádiz-Santa Cruz de Tenerife und die Strecke Cádiz-Las Palmas. Es wurden gemeinwirtschaftliche Verpflichtungen festgelegt, die darin bestehen, auf jeder dieser Strecken eine Mindestfrequenz von einer Fahrt pro Woche einzuhalten. Ziel ist es, eine umsteigefreie Seeverbindung für Bürger zu schaffen, die auf dem Seeweg vom Festland nach La Palma oder zu einer der Hauptinseln reisen müssen, ohne eine direkte Verbindung zu haben.

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 08:30 | Gran Canaria

Mehr als 11 Jahre Haft wegen versuchten Mordes an seiner Ex-Partnerin

Der Mann stach 2019 im Südosten Gran Canarias neunmal auf seine Ex-Partnerin ein. Er gibt die Taten zu und muss nun mehr als 11 Jahre ins Gefängnis. Nach Medienberichten hatte der Angeklagte gegen ein Annäherungsverbot verstoßen und die Frau mitten auf der Straße mit einem Messer angegriffen. Dass das Opfer nicht gestorben ist, sei dem schnellen Handeln der Nachbarn und des Rettungsdienstes zu verdanken. Der geständige Täter habe geglaubt, dass er seine Ex-Partnerin getötet hat.

 06:00 | Kanarische Inseln

Die Debatte über die Abschaffung von Gesichtsmasken in Innenräumen

Experten sind laut einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC der Ansicht, dass es noch zu früh sei, nach der Abschaffung der Masken im Freien auch die Masken in Innenräumen abzuschaffen. Die Inzidenz von Covid-19 sei immer noch sehr hoch, mit Zahlen, die vor einem Jahr noch ein extremes Risiko dargestellt hätten. Auf den Kanarischen Inseln habe sich der Rückgang der Infektionen sogar verlangsamt. Es gibt 13 Prozent der Bevölkerung, die die Krankheit überstanden haben und eine natürliche Immunität besitzen. In Spanien liegt die Zahl bei 26 Prozent. Bei diesen Zahlen sei es logisch, dass es schwieriger sei, die Infektion zu stoppen. Nach einem Index der Universität Oxford über die Intensität der Beschränkungen in Europa liege Spanien auf einem mittleren Niveau. Einige Länder zählen bereits die Tage, bis sie die Masken für immer loswerden können. Frankreich wird dies am Ende des Monats tun. In Spanien sind die Experten jedoch der Meinung, dass man sich ein wenig zu schnell bewege. Sie sagen, dass dies der Fall sein könne, wenn die Inzidenzrate 50 pro 100.000 Einwohner erreiche. Im öffentlichen Verkehr oder in großen Ballungsräumen sollte ihrer Meinung nach die Maske beibehalten werden. Das Frühjahr werde ein Wendepunkt für die Verwendung von Gesichtsmasken in Innenräumen sein. Ihre Abschaffung sollte aber davon abhängen, ob die Infektionen und der Druck auf die Gesundheitsversorgung unter Kontrolle sind. 

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