16:00 | Teneriffa

Auch am Montag Streichungen und Umleitungen am Nord-Flughafen

Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen im Gebiet Los Rodeos, die am vergangenen Wochenende zu 17 Umleitungen und neun Flugausfällen geführt hatten, wurden nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC am heutigen Montag ein Flug gestrichen und zwei weitere Flüge auf den Süd-Flughafen umgeleitet. So wurde ein Flug nach Barcelona annulliert, ein anderer aus Barcelona und einer aus Lanzarote in den Süden umgeleitet.

13:00 | Kanarische Inseln

Wirtschaftskrise nach Pandemie verschärft die Armutssituation

Nach dem jüngsten Jahresbericht von Cáritas hat sich die Armut auf den Kanarischen Inseln weiter verschärft. Laut dem Direktor von Cáritas Diocesana de Canarias, Gonzalo Marrero, habe die Rückkehr zur Normalität nach der Pandemie den am stärksten verarmten Menschen auf den Kanarischen Inseln nicht geholfen. Im Jahr 2020, inmitten der Pandemiekrise, seien von seiner Organisation 14.623 Haushalte unterstützt worden, wozu 45.331 Personen gehörten, die von sozialer Ausgrenzung und Armut betroffen sind, das sind 83 Prozent mehr als im Jahr 2019. Die Rückkehr zur Normalität und die Wiederbelebung der Wirtschaftstätigkeit sei für die unterstützten Personen nicht von Vorteil gewesen, erklärte auch der Generalsekretär von Cáritas Diocesana de Canarias, Caya Suárez, auf der heutigen Pressekonferenz. Nach Angaben des Jahresberichts von Cáritas Diocesana de Canarias wurden im Jahr 2021 sogar 14.774 Haushalte und mehr als 53.000 Menschen durch das Gemeindenetz und die Projekte betreut, was einem Anstieg von 17,32 Prozent entspreche. Der Bischof der Kanarischen Inseln, José Mazuelos, äußerte sich ebenfalls besorgt über die Zunahme von Armut und sozialer Ausgrenzung, weil sich die Kluft nach der Pandemie weiter vergrößert habe. Laut dem Diözesanbericht der Caritas auf den Kanarischen Inseln sind 72,6 Prozent der unterstützten Personen arbeitslos, 57,4 Prozent von ihnen beziehen keinerlei Einkommen und 40,6 Prozent haben minderjährige Kinder zu versorgen und müssen die Kosten für Wohnung, Wasser- und Stromversorgung, Medikamente usw. tragen. 81 Prozent der von der Caritas betreuten Personen besitzen keine eigene Wohnung, und mehr als 30 Prozent sind von unsicheren und unzureichenden Wohnverhältnissen betroffen.

08:30 | Fuerteventura

Demonstranten in Costa Calma fordern Verbesserung im Ort

Rund 500 Menschen haben laut einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC am gestrigen Sonntag in den Straßen von Costa Calma demonstriert, um Verbesserungen im Ort zu fordern. Sie beklagen, dass die Wasserversorgung ständig unterbrochen werde und dass die Grundversorgung wie Reinigung und Beleuchtung sehr prekär sei. Nach Ansicht der Anwohner seien die Mängel in der Wasserversorgung der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Demnach leiden sie unter Wasserausfällen von bis zu zehn Tagen aufgrund des erhöhten Bedarfs und der veralteten Infrastrukturen. Dies ist jedoch nicht das einzige Problem, mit dem sie zu kämpfen haben. Sie verweisen unter anderem auf die Verwahrlosung von Grünflächen, die mangelnde Straßenreinigung und die fehlende Straßenbeleuchtung. Die Demonstranten fordern endgültige Lösungen, die den Einwohnern und Touristen in eienm Ort mit einer paradiesischen natürlichen Umgebung hochwertige Dienstleistungen bieten.

06:00 | Kanarische Inseln

Covid-19-Daten bleiben stabil, mit einem leichten Anstieg der Infektionen

Im letzten Monat, vom 10. Mai bis zum 10. Juni, meldete der Gesundheitsdienst auf den Inseln nach einem Bericht des kanarischen Fernsaehsenders RTVC 8.768 Infektionen bei Personen über 60 Jahren und verzeichnete den Tod von 60 mit Covid-19 infizierten Personen. Die 14-Tage-Inzidenzrate ist in diesem Monat leicht angestiegen, von 729 Fällen pro 100.000 Einwohner auf 831, wobei sie allerdings stetig schwankt. Der Druck in den Krankenhäusern nimmt leicht ab. Nach den neuesten Daten befinden sich 230 Patienten im Krankenhaus und 12 Personen auf der Intensivstation.


 

 

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