2026 02 26 Kanaren Ticker



Kanaren | Erdbeben der Stärke 4,1 zwischen Teneriffa und Gran Canaria

Ein Erdbeben der Stärke 4,1 auf der Richter-Skala wurde am heutigen Donnerstag um 12:26 Uhr kanarischer Zeit in einem Gebiet zwischen Teneriffa und Gran Canaria registriert, wie das Nationale Geografische Institut (IGN) mitteilte. Nach Angaben von IGN ereignete sich das Beben in einer Tiefe von 10 Kilometern. Dieses Erdbeben der Stärke 4,1 ging einem weiteren Beben in der Nähe voraus, das eine Stärke von 2 auf der Richter-Skala hatte und in einer viel geringeren Tiefe von 4 Kilometern stattfand.
Das Erdbebengebiet ist als „Volcán de Enmedio“ bekannt und liegt auf halbem Weg zwischen den Hauptinseln, wo solche Ereignisse häufig vorkommen. Tatsächlich wurde in diesem Gebiet das stärkste Erdbeben der letzten Jahre auf den Kanarischen Inseln registriert, eines mit einer Stärke von 4,2 im Jahr 2019.
Diese seismische Bewegung hat aber laut Invocan keinerlei Zusammenhang mit den Erdbeben in der Region um den Teide, deren Intensität mit weniger als 2 Grad auf der Richter-Skala deutlich geringer war.


Teneriffa | Die Zufahrten zum Teide über La Orotava und La Esperanza sind für den Verkehr gesperrt

Am Donnerstagmorgen wurden die Zufahrten zum Nationalpark Las Cañadas del Teide über La Orotava und La Esperanza aufgrund von Vereisungen auf diesen Straßen für den Verkehr gesperrt. Es handelt sich um die Straßen TF-21 und TF-24.
Zu dieser Tageszeit hat der Regen laut einer Meldung des kanarischen Fernsehsenders RTVC dazu geführt, dass ein Teil des Eises bereits von der Fahrbahn verschwunden ist, aber die Straßen bleiben vorsichtshalber gesperrt. Die Schneedecke im Teide-Nationalpark erreicht eine Dicke von 3 Zentimetern. Konkret wurde die TF-21 zwischen La Caldera und der Seilbahn sowie deren Zufahrt über Boca Tauce und die TF-24 ab der Kreuzung Los Loros für den Verkehr gesperrt, um die Sicherheit der Autofahrer zu gewährleisten und die Reinigungsarbeiten auf der Straße zu erleichtern.


Teneriffa | Am 1. März endet der Wassernotstand

Ab dem 1. März 2026 wird die Inselregierung Teneriffas den Wassernotstand auf der Insel aufheben. Diese Entscheidung wurde aufgrund der derzeit günstigen Lage auf der Insel getroffen, wo die Wasserreserven derzeit bei 70 % liegen. Der Wassernotstand auf Teneriffa wurde am 29. Mai 2024 für sechs Monate ausgerufen und bis Februar dieses Jahres verlängert. Das Dekret umfasste bis zu 75 Maßnahmen zur Vorbeugung von Versorgungsengpässen infolge der Auswirkungen des Klimawandels.


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