Schmetterling auf Teneriffa
Schmetterling auf Teneriffa | Bild-Quelle: Diario de Tenerife

Eine Studie, die von einem Netz von Freiwilligen durchgeführt wurde, liefert Daten über fast 18.000 Schmetterlinge von 25 verschiedenen Arten, ihre Bewegungen und die Lebensräume, in denen sie vorkommen …

Der Verwaltungsbereich Natürliche Umwelt und Sicherheit und das Amt für Freiwilligenarbeit im Umweltbereich der Inselregierung Teneriffas hat ein Monitoring der Tagfalter auf Teneriffa zwischen 2017 und 2021 gefördert. Dank dieser Beobachtungskampagne konnten sie Informationen über insgesamt 17.805 Schmetterlingen von 25 verschiedenen Arten sammeln. Von den hundert Prozent der auf der Insel vorkommenden Arten sind mindestens 89 Prozent identifiziert worden.

Isabel García Hernández, Inselrätin für Umweltmanagement und Sicherheit, betonte den Wert dieser Initiative für die Fauna des Territoriums und wies darauf hin, dass diese Studie zeige, wie viele Arten Teneriffa beherberge und wie notwendig es sei, sie zu schützen. Sie erklärte auch, dass viele dieser Arten endemisch seien, was sie noch wertvoller mache, da sie nur in diesem Gebiet vorkämen.

Die Arbeit wurde von einem Netz von Freiwilligen durchgeführt, um den Erhaltungszustand der Schmetterlingspopulationen, insbesondere der endemischen Arten, sowie deren Lebensräume zu analysieren. Auf diese Weise soll die Öffentlichkeit dafür sensibilisiert werden, wie wichtig es ist, die natürliche Umwelt zu erhalten, um die darin lebende Tierwelt zu schützen.

Nach fünf Jahren Forschung haben die Ergebnisse gezeigt, dass die acht wichtigsten Arten auf Teneriffa Pieris rapae, Leptotes webbianus, Lampides boeticus, Pararge xiphioides, Vanessa cardui, Colias croceus, Aricia cramera und Vanessa vulcania sind. Das Volumen dieser Populationen ist sogar so groß, dass sie 86 Prozent der gesammelten Datensätze ausmachen.

Andererseits hat die Studie gezeigt, dass die meisten Exemplare zwischen Mai und September beobachtet werden, während sie ab Oktober abzunehmen beginnen. Dennoch wurden einige außergewöhnliche Ereignisse festgestellt, wie zum Beispiel im Zeitraum zwischen September und Oktober 2019, als ein massives Auftreten von Vanessa cardui-Exemplaren verzeichnet wurde.

Zur Durchführung dieser Untersuchung wurde eine in 19 europäischen Ländern angewandte Methode verwendet, die darin besteht, festgelegte Flugrouten zu überprüfen und die Arten und die Anzahl der bei jedem Besuch beobachteten Schmetterlingsexemplare zu notieren. Um diese Daten zu sammeln, haben die Freiwilligengruppen während der fünfjährigen Laufzeit der Studie einmal im Monat und kontinuierlich diese Strecken abgefahren.

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