2022 04 29 Kanaren OECan Tagung
Erste OECan-Tagung | Bild-Quelle: Gobierno de Canarias

Die Abteilung für den ökologischen Übergang, den Kampf gegen den Klimawandel und die Raumplanung der kanarischen Regierung hat am heutigen Freitag die erste Tagung der Kanarischen Energiebeobachtungsstelle (OECan) einberufen …

Dieses Gremium mit konsultativem und beratendem Charakter soll vor allem als Instrument zur ständigen Überwachung der Realität des Energiesektors auf den Kanarischen Inseln dienen.

In seiner Eröffnungsrede zog der für dieses Ressort zuständige Regionalminister José Antonio Valbuena eine Bilanz des Ausbaus von Wind- und Fotovoltaikanlagen in der laufenden Legislaturperiode und erklärte, dass die Kanarischen Inseln bis 2023 die Schwelle von einem Gigawatt installierter Leistung aus erneuerbaren Quellen überschreiten würden. Dies sei ein entscheidender Meilenstein für die Inseln, wodurch nach der Installation der bereits im Rahmen der Programme EOLCAN und SOLCAN genehmigten Projekte ein Anteil von 30 % an dieser Art alternativer Energie erreicht würde.

Valbuena führte aus, dass in dieser Legislaturperiode insgesamt 511,01 MW an Anlagen für erneuerbare Energien bei der Generaldirektion für Energie auf den Inseln beantragt wurden, von denen 372,17 MW (72,83 % der Gesamtzahl) bereits genehmigt seien.

José Antonio Valbuena wies aber auch darauf hin, dass von der insgesamt beantragten Leistung 24,28 MW nicht realisiert werden können, da die Inselregierungen Lanzarotes und Fuerteventuras die Errichtung verschiedener Parks ablehnen, was 4,75 % der insgesamt beantragten MW entspricht. Hinzu kommen 49,43 MW für Projektträger, die auf Projekte und Initiativen verzichtet haben, die keine positive Umweltverträglichkeitserklärung erhalten haben (9,67 % der Gesamtzahl).

Die Gesamtkapazität, die zur Bearbeitung ansteht, entspricht 15,65 MW, die auf eine Entscheidung des Cabildo von Teneriffa warten (3,06 % der Gesamtkapazität), 13,80 MW, die auf eine Klärung durch die Hafenbehörde von Santa Cruz de Tenerife warten (2,70 % der Gesamtkapazität), 8 MW, die von der Generaldirektion für Raumordnung geprüft werden (1,57 % der Gesamtzahl), 17,68 MW, die in diesem Jahr eingereicht wurden und für die noch keine Umweltverträglichkeitserklärung vorliegt (3,46 % der Gesamtzahl) und 10 MW, die von der Generaldirektion für staatliche Küsten geklärt werden müssen (1,96 % der Gesamtzahl).

„Zusätzlich zu diesen Daten, die sich auf die Verarbeitung von Windparks beziehen, sollte hinzugefügt werden, dass die Kanarischen Inseln bisher ihre installierte Photovoltaikleistung für den Eigenverbrauch im Vergleich zu 2019 vervierfacht haben und 25 MW bei dieser Art von Energiealternative erreicht haben. Mit der Einführung der nächsten Fonds wird es auch in diesem Bereich große Fortschritte geben, und unsere Prognose lautet, dass sich diese Leistung bis 2026 vervierfachen wird“, so der regionale Verantwortliche.

 

 

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