2022 06 03 Mariano Zapata La Palma
Mariano Zapata | Bild-Quelle: Cabildo de La Palma (Archiv)

Der Inselpräsident La Palmas, Mariano Zapata, will bei der nächsten Sitzung des Gemischten Ausschusses am Montag, dem 6. Juni, erneut darum bitten, dass die spanische Regierung den Notstand für alle Wiederherstellungsmaßnahmen auf der Insel ausruft, da weiterhin schnelle und wirksame Maßnahmen für die gesamte Bevölkerung von La Palma angeboten werden müssten …

In Ausnahmesituationen müssten außergewöhnliche Maßnahmen getroffen werden, so Zapata laut einer Information des Cabildo vom heutigen Freitag.

Zapata versichert, dass es, wie es auch das Parlament der Kanarischen Inseln anerkannt habe, dringend erforderlich sei, dass die spanische Regierung jetzt ein königliches Gesetzesdekret erlasse, das den Notstand für alle öffentlichen Einrichtungen auf der Insel ausrufe, um eine größere Flexibilität bei der Auftragsvergabe für Notfallarbeiten zu erreichen.

Er argumentiert auch, dass sich die Insel derzeit in einem Erholungsprozess befinde und dass die Bürokratie der Verwaltungen dafür kein Hindernis sein dürfe.

Er bringt auch seine Enttäuschung über den enormen bürokratischen Aufwand zum Ausdruck, den die Inselverwaltung betreibe, um Rechnungen an Unternehmen, die am Wiederaufbau beteiligt sind, frist- und formgerecht zu bezahlen, obwohl das Cabildo über die Mittel verfüge, um sie schnell auszuzahlen. Aber der bürokratische Aufwand sei eine enorme Belastung und bremse die wirtschaftliche Erholung der Insel.

Er werde sich auch mit den erheblichen Verzögerungen bei der Verteilung von Wohnraum an die vom Vulkan betroffenen Menschen befassen.

Darüber hinaus werde sich die Kommission mit dem erheblichen Verlust an Ressourcen befassen, der seit dem 31. Januar entstanden sei, als die Vulkangefahr auf Gelb herabgestuft wurde und das Cabildo den Notstand übernahm. So habe sich ein Rückgang beim Personal vor allem durch die Entsendung von Personal aus anderen Verwaltungen auf der Insel bemerkbar gemacht. „Wir dürfen nicht vergessen, dass trotz der Ampelschaltung die Notlage in vielen Gebieten des Aridanetals noch immer nicht vorbei ist, da noch immer zahlreiche Bewohner wegen der Abgase nicht in ihre Häuser zurückkehren können. Angesichts dieser Situation müssen wir die Zusammenarbeit mit allen Verwaltungen fortsetzen, denn nur so können wir die Insel zügig erholen“, erklärte er.

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