2022 05 29 Tages Ticker info

LANZAROTE
Beschäftigte des Hotels Coronas Playa seit März ohne Lohnzahlung.

KANARISCHE INSELN
221 Migranten in der Nacht zum Sonntag gerettet.

SPANIEN
Affenpocken werden sich nicht zur Pandemie ausweiten.

TENERIFFA
Mit Tanz und Musik durch El Médano.

KANARISCHE INSELN
Internet-Shopping erreicht mehr als 5 Prozent des BIP


14:00 | Kanarische Insel

Internet-Shopping erreicht mehr als 5 Prozent des BIP

52 Prozent der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren – etwa 926.000 Einwohner der Kanarischen Inseln – kaufen im Internet ein. Dieser Kanal wächst weiter und macht bereits mehr als 5 Prozent des kanarischen BIP aus. So das Amt für Informationstechnologie und Gesellschaft (OCTSI) der kanarischen Regierung in seinem Bericht über den elektronischen Handel auf den Kanarischen Inseln 2021, der Daten aus dem Jahr 2020 analysiert. Nach den Daten, die in diesem Bericht für das Jahr 2020 veröffentlicht wurden, ist der elektronische Handel zwischen Unternehmen und Verbrauchern auf den Kanarischen Inseln weiter gewachsen. Der Umsatz wird auf 2.081 Millionen Euro geschätzt, 12,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die beliebtesten Kategorien auf den Kanarischen Inseln sind Kleidung, Schuhe oder Accessoires, Software und Upgrades, Essenslieferungen von Restaurants, Filme oder Serien, Tickets für kulturelle Veranstaltungen sowie Möbel und Wohnaccessoires. Der Bericht zeigt auch, dass die größten Probleme, auf die die kanarischen Verbraucher beim Online-Kauf stoßen, Lieferverzögerungen (77 Prozent) und die Tatsache sind, dass der Verkäufer keine Bestellungen von den Inseln bearbeitet (43 Prozent), gefolgt von fehlenden Informationen über Garantien oder Rechte (24 Prozent) und höheren Endkosten als ursprünglich angegeben (23 Prozent).
Diese Zahlen verdeutlichen die Besorgnis des Handels über den unlauteren Wettbewerb, der dazu führt, dass die Kanarischen Inseln das einzige EU-Gebiet sind, in dem eine Steuerbefreiung für niedrige Beträge beibehalten wird. Für Einkäufe unter 150 Euro, die nach Angaben des Nationalen Instituts für Statistik (INE) 75 % aller auf den Kanarischen Inseln getätigten Einkäufe ausmachen, wird keine IGIC (Allgemeine Verkaufssteuer der Kanarischen Inseln) erhoben. Dies benachteiligt den physischen Handel gegenüber dem elektronischen Handel, der einen größeren rechtlichen Schutz genießt. Dieser Schutz des Außenhandels zum Nachteil des einheimischen Handels ist der Grund für die Forderung des Handelssektors nach Abschaffung dieser Steuerbefreiung.

12:00 | Teneriffa

Mit Tanz und Musik durch El Médano

In Vorbereitung des Día de Canarias zeigen sich bereits am heutigen Sonntag Gruppen mit Tanz und Musik, die auch in den Straßen und auf den Plätzen von El Médano im Süden Teneriffas für Aufmerksamkeit sorgen. Das herrliche Wetter zieht viele Menschen in diesen Touristenort, wodurch auch kleine Aufführungen ihr großes Publikum finden.

2022 05 29 Medano Tanz Musik

2022 05 29 Medano Tanz Musik 2

2022 05 29 Medano Tanz Musik 3
Bilder: Teneriffa-heute

10:30 | Spanien

Affenpocken werden sich nicht zur Pandemie ausweiten

In der Gemeinschaft Madrid gibt es 72 bestätigte Fälle von Affenpocken, 38 Verdachtsfälle, bei denen die Ergebnisse der Labortests noch ausstehen, und 44 ausgeschlossene Fälle, wie das spanische Gesundheitsministerium am gestrigen Samstagnachmittag mitteilte. Inzwischen ist es nach Medienberichten dem Nationalen Zentrum für Mikrobiologie gelungen, das Virus, das für den aktuellen Ausbruch der Affenpocken verantwortlich ist, genetisch zu sequenzieren. Der Virologe Maripaz Sánchez-Seco, der das Team leitet, versicherte, dass dieses Virus ein Ausbruch bleiben und sich nicht zu einer Pandemie ausweiten werde. Es gäbe auch keinen Hinweis auf eine Mutation des Virus. Es sei aber möglich, dass die Affenpocken auf Haustiere übertragen werden könnten, da es sich um eine Zoonose handle. Da das Reservoir der Tiere jedoch nicht genau bekannt sei, werde den Patienten geraten, sich zu Hause von ihren Haustieren zu trennen. Es sei auch zu untersuchen, was in den Entwicklungsländern passiere. Es werde meist nur dann reagiert, wenn es die europäischen Staaten betreffe. Es wäre aber beispielsweise sehr interessant zu erfahren, was mit diesem Virus an seinem Ursprung in Afrika geschehe, was bisher nicht ausreichend untersucht werde.

10:00 | Kanarische Inseln

221 Migranten in der Nacht zum Sonntag gerettet

Laut Information des kanarischen Rettungsdienstes wurden in der Nacht zum Sonntag 221 Personen von vier Booten gerettet. 53 subsaharische Migranten, darunter 15 Frauen, 3 Minderjährige und ein Baby, waren auf dem Weg nach Lanzarote und wurden von der Seenotrettung in den Hafen von Arrecife gebracht. 38 weitere Migranten aus der Subsahara sind in Gran Canaria angekommen, darunter 4 Frauen und ein Baby, die von der Seenotrettung in einem Schlauchboot geortet wurden. Im Hafen von Arguineguín wurden das Baby und seine Mutter nach einer medizinischen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Zwei Schlauchboote mit 130 Menschen aus Ländern der Subsahara wurden ausfindig gemacht und zum Hafen von Gran Tarajal (Fuerteventura) überführt. Die Gruppe umfasste 31 Frauen, darunter eine Schwangere, und 15 Minderjährige, die alle gesund waren.

06:00 | Lanzarote

Beschäftigte des Hotels Coronas Playa seit März ohne Lohnzahlung

Die Beschäftigten des Hotels Coronas Playa in Costa Teguise beklagen nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC, dass sie seit drei Monaten keinen Lohn erhalten hätten. Sie erklären, dass sie seit dem 1. März weder die ERTE noch den proportionalen Anteil des Unternehmens ausgezahlt bekommen hätten. Am 1. März dieses Jahres seien die 78 Beschäftigten des Hotels von einer vereinbarten ERTE wegen COVID zu einer ERTE wegen Bauarbeiten übergegangen.
Nach Angaben des Hotels habe der bisherige Reiseveranstalter TUI das Reiseprogramm mit ihnen nicht verlängert, sodass man sich um eine externe Finanzierung bemühen musste, um die Bauarbeiten und die Lohnkosten des Hotels bezahlen zu können. Darüber hinaus mache das Hotel ein Versagen der SEPE und die fehlende Finanzierung dafür verantwortlich, dass sie die Angestellten nicht bezahlen konnten. Die Gehälter sollen in den nächsten Tagen aber ausgezahlt werden.
Die kanarische Hotelkette Hospitality hat nach dem Bericht des Fernsehsenders im Januar mit den Arbeiten am Hotel Coronas Playa begonnen, um es in ein neues Resort umzuwandeln. Daher werde das Hotel für die Dauer der zehn Monate, die die Arbeiten dauern sollen, geschlossen bleiben. Die Eröffnung sei für November geplant.

2022 05 29 Hotel Coronas Playa
Bild-Quelle: Facebook @coronasplaya


 

 

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