2022 07 02 Tages Ticker info


SPANIEN
30 Prozent der Spanier stornieren ihren Urlaub wegen der Inflation.
LA PALMA
Der Vulkan erinnert mit seinen Rauchfahnen noch an die Magmaausbrüche.
SPANIEN
Ryanair-Gewerkschaften kündigen 12 weitere Streiktage im Juli an.
GRAN CANARIA
Sicherheitsvorkehrungen für den Karneval von Las Palmas.
KANARISCHE INSELN

Senkung der Fahrpreise für Bus und Straßenbahn.
KANARISCHE INSELN
Hausärzte warnen vor einem Anstieg der Grippefälle.

17:00 | Spanien

30 Prozent der Spanier stornieren ihren Urlaub wegen der Inflation

Nach Medienberichten haben 40 Prozent der Spanier angegeben, dass sie aufgrund der steigenden Preise gezwungen waren, ihre Sommerurlaubspläne zu verschieben, 30 Prozent haben ihren Urlaub wegen der Inflation sogar storniert. Die globale Marktforschungsplattform Appinio zeigt, dass mehr als die Hälfte der Reisenden aufgrund des unaufhaltsamen Preisanstiegs in den letzten Wochen nach günstigeren Unterkunftsalternativen suchen. Die meisten Spanier werden ihren Urlaub innerhalb Spaniens verbringen (79 Prozent), ein Ziel außerhalb Europas haben nur sieben Prozent gewählt. In Spanien triumphieren weiterhin die klassischen Sonne- und Strand-Ziele: Andalusien (31 Prozent), Valencia (23 Prozent), Katalonien (14 Prozent), Galicien (13 Prozent) und die Kanarischen Inseln (12 Prozent).

16:00 | La Palma

Der Vulkan erinnert mit seinen Rauchfahnen noch an die Magmaausbrüche

INVOLCAN führt mit einem gestrigen Video den Betrachter aus der Vogelperspektive über die Asche und die immer noch vorhandenen Rauchfahnen über den noch kürzlich Magma speienden Vulkan.

14:30 | Spanien

Ryanair-Gewerkschaften kündigen 12 weitere Streiktage im Juli an

Die Ryanair-Gewerkschaften haben ihr Kabinenpersonal für den Monat Juli zu weiteren 12 Streiktagen aufgerufen. Bis zum heutigen Samstag haben bereits sechs Streiktage stattgefunden. In einer Erklärung kündigten die Gewerkschaften USO und Sitcpla neue Streiktage für den 12, 13, 14, 15, 18, 19, 20, 21, 25, 26, 27 und 28. Juli an. Sie finden an den zehn spanischen Flughäfen statt, an denen Ryanair tätig ist: Madrid, Malaga, Sevilla, Alicante, Valencia, Barcelona, Girona, Santiago de Compostela, Ibiza und Palma de Mallorca.
Am heutigen Samstag wurden zehn Flüge gestrichen und es kam zu 123 Verspätungen. Dieser Streiktag bei Ryanair fällt mit dem zweiten von insgesamt neun Streiktagen des Kabinenpersonals bei der britischen Fluggesellschaft EasyJet zusammen. Die Gewerkschaft USO organisierte diese für den 1., 2., 3., 15., 16., 17., 29., 30. und 31. Juli auf den Flughäfen Malaga, El Prat und Palma de Mallorca. Bei Easyjet gab es bis 13.00 Uhr an diesem Samstag fünf Annullierungen und 52 Flugverspätungen.

11:30 | Gran Canaria

Sicherheitsvorkehrungen für den Karneval von Las Palmas

Die Policía Nacional wird ihre Kräfte für den Karneval von Las Palmas de Gran Canaria verstärken. Nach Angaben des Polizeipräsidiums der Kanarischen Inseln werden die Karnevalsveranstaltungen, die an diesem Wochenende in der Hauptstadt Gran Canarias stattfinden, zusätzlich abgesichert. Dafür wird die Polizei durch 150 Beamte aus spezialisierten Einheiten verstärkt. Andererseits empfiehlt die Polizei den Karnevalsteilnehmern, nur das Nötigste mitzunehmen. Den Menschen wird geraten, ihre Sachen nie aus den Augen zu verlieren und keine Gegenstände sichtbar liegen zu lassen, wenn sie mit einem Privatfahrzeug unterwegs sind. Die Polizei weist auch darauf hin, wie wichtig es ist, seine elektronischen Geräte, Taschen und Geldbörsen an überfüllten Orten und in großen Menschenmengen zu schützen. Besonders vorsichtig solle man beim Abheben von Geld an Geldautomatern sein.

09:00 | Kanarische Inseln

Senkung der Fahrpreise für Bus und Straßenbahn

Laut eines Berichts des kanarischen Fernsehsenders RTVC wird der Preis der Fahrkarte für alle Busse und die Straßenbahn um 30 Prozent gesenkt. Die neuen Preise werden ab September gelten. Außerdem gibt es keine Einheitstarife, sodass Nutzer mit teureren Tarifen mehr sparen können. Gran Canaria wird demnach einer der Hauptnutznießer dieser Ermäßigung sein, da die Kosten für die Dauerkarte je nach den Preisen auf den einzelnen Inseln variieren. So wird der Bono Wawa Joven ab September 14 Euro kosten, ebenso wie der Bono Oro für Senioren. Die Bono-Karte für Einwohner der Kanarischen Inseln kostet hingegen 20 Euro. Auf Teneriffa kostet der Bono Joven dann 21 (bisher 30) Euro, der gleiche Preis wie der Bono Senior. Die Bono-Karte für Einwohner der Kanarischen Inseln kostet hier 26,60 Euro (bisher 38 Euro). Teneriffa und Gran Canaria sind die beiden bevölkerungsreichsten Inseln, auf denen die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in den letzten Jahren zugenommen hat. Im Fall von Gran Canaria hat sie sich vervierfacht. Das Cabildo von Teneriffa hat bereits angekündigt, dass es die Maßnahme über den Dezember hinaus verlängern wird, während dies auf Gran Canaria noch geprüft wird.

06:00 | Kanarische Inseln

Hausärzte warnen vor einem Anstieg der Grippefälle

Nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC warnen die Hausärzte in den letzten Tagen vor einer Zunahme grippeähnlicher Symptome. Allerdings könnten diese ebenso auf die übliche Grippe wie auf Erkältungen oder das Coronavirus zurückzuführen sein. Die Symptome der Grippe hätten in den letzten Wochen stark zugenommen, aber nur die am stärksten gefährdeten Personen würden getestet. Die Ärzte könnten nicht sagen, ob es sich um eine echte Grippe, eine Erkältung oder ein Coronavirus handle. Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schleim oder Kopfschmerzen kennzeichnen eine Grippe. Eine Erkältung wird durch Keime ausgelöst und geht normalerweise nicht mit Fieber einher. Das Coronavirus kann symptomlos sein oder alle diese Symptome und noch mehr aufweisen. Der Grund für die Zunahme dieser Art von Erkrankungen wird auf die Tatsache zurückgeführt, dass keine Masken mehr getragen werden. Wer sich sehr unwohl oder kurzatmig fühlt, sollte einen Arzt aufzusuchen, was bei älteren Menschen besonders zu empfehlen sei.

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