gefährliche Tiere beschlagnahmt
Bild-Quelle: Guardia Civil

Nachdem bereits im Februar auf Gran Canaria eine private Tiersammlung mit invasiven und gefährliche Arten beschlagnahmt worden war, informierte die Guardia Civil am heutigen Sonntag über die Beschlagnahme einer weiteren Sammlung, die als Zoo deklariert worden war …

Demnach beschlagnahmte der Naturschutzdienst des Kommandos Las Palmas mehr als 139 Exemplare. Von denen sind 118 als invasive Arten und 21 als gefährliche Tiere katalogisiert. Sie sind im CITES-Übereinkommen und im spanischen Katalog für invasive exotische Arten aufgeführt.

Die Ereignisse begannen in San Bartolomé de Tirajana, nachdem die Guardia Civil erfuhr, dass eine kürzlich verstorbene Person möglicherweise eine große Sammlung nicht domestizierter Exemplare, deren Besitz absolut verboten ist, auf einem Privatgrundstück hinterlassen hatte. Dieses soll sie als Zoo eingerichtet haben.

Deshalb nahm die SEPRONA-Patrouille von San Mateo Kontakt zu einem Verwandten des Verstorbenen auf. Dieser erklärte sich freiwillig dazu bereit, das Haus zu betreten, um die Einrichtungen zu inspizieren, in denen sich die Tiere befanden.

Zu den beschlagnahmten Arten gehörten eine Kugelpython, zwei birmanische Pythons, ein Zwerg-Alligator, zwei Bartagamen, zwei Schwarzkopfschildkröten, 34 Flusskrebse, ein Leopardgecko, 46 afrikanische Riesenschnecken, sieben Schlangen und ein Ochsenfrosch, eine Langhalsschildkröte, acht Leguane, ein Alligatorkrokodil, 23 Florida-Schildkröten, dreizehn Blauzungen-Riesenlibellen, drei afrikanische Spornschildkröten, 200 Ratten, 100 Mäuse und eine unbestimmte Anzahl von Kakerlaken, Würmern und Grillen.

Die Guardia Civil weist in ihrem Bericht darauf hin, dass invasive gebietsfremde Arten eine der Hauptursachen für den Verlust der biologischen Vielfalt in der Welt sind. Das Gesetz 42/2007 vom 13. Dezember über das Naturerbe und die biologische Vielfalt definiert eine invasive Art als „eine Art, die in ein Ökosystem oder einen natürlichen oder naturnahen Lebensraum eingeführt oder dort etabliert wird und die die einheimische biologische Vielfalt verändert und bedroht, entweder durch ihr invasives Verhalten oder durch das Risiko einer genetischen Kontamination“.

 

 

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