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2023-07-05 Teneriffa Arona Lomo Negro
Bild-Quelle: Gobierno de Canarias

Die Untersuchungen der Agentur wurden durchgeführt, nachdem sie Anzeigen auf verschiedenen Websites entdeckt hatte. Darin wurden diese Grundstücke als Grundstücke angeboten, die für die Errichtung von Wohnungen geeignet seien, obwohl den Verkäufern bekannt ist, dass eine Wohnnutzung auf diesen Grundstücken gesetzlich verboten ist, da sie als ländliche Flächen zum Schutz der Landwirtschaft ausgewiesen sind.

In diesem Zusammenhang wurden bereits Geldstrafen in Höhe von bis zu 150.000 Euro gegen die Parzellenbesitzer verhängt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt aber nicht nur gegen die Parzellenbesitzer, sondern auch gegen die Käufer wegen möglicher städtebaulicher und umweltbezogener Verstöße gemäß Artikel 319 und 325 des Strafgesetzbuches.

Nach Angaben des stellvertretenden Geschäftsführers der ACPMN, Ángel Rafael Fariña, laufen bereits Strafverfahren gegen mehrere Eigentümer, die ihre Häuser auf den abgegrenzten Grundstücken gebaut oder eingerichtet haben.

Diese Grundstücke können mindestens 20 Jahre lang nicht mehr als Bauland eingestuft zu werden, da das kanarische Bodengesetz vorsieht, dass die Stadtplanung Grundstücke, die auf dem Lande liegen und einen irregulären Prozess der städtischen Aufteilung durchlaufen haben, erst nach Ablauf dieser Frist neu einstufen darf.
Bei den Parzellenbesitzern handelt es sich zumeist um eigens zu diesem Zweck gegründete Unternehmen, die illegal abgetrennte ländliche Grundstücke verkaufen und gegen die von der Verwaltung auferlegten Festlegungen verstoßen und damit die in Verwaltungsverfahren erlassenen und abgeschlossenen Wiederherstellungsanordnungen nicht befolgen.

Wenn ein Grundstück auf dem Lande erworben wird, weil es billiger ist, und dann illegal in Parzellen aufgeteilt wird, entstehen Probleme im Hinblick auf die künftige Bereitstellung von Straßen und Gesundheits-, Schul- oder Sportinfrastrukturen. Diese Leistungen werden dann von den Einrichtungen gefordert, ohne dass ausreichend Platz für ihre Einrichtung zur Verfügung steht.

Die ACPMN erinnert daran, dass der korrekte Weg für die Umwidmung von gesetzlich festgelegtem Land im Rahmen der Planung stattfindett und dass diese Art von Abkürzungen, die darauf abzielen, Land durch eine Urkunde in urbanisierbares Land umzuwandeln, nicht akzeptiert werden.

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