
+++ Der kanarische Präsident fordert: „Die Kanaren für die Kanaren“ …
+++ Erste Geburt im Jahr 2026 auf den Kanarischen Inseln …
+++ Weiterhin Alarmstufe wegen Regen auf La Palma und Teneriffa und Voralarm auf den übrigen Inseln …
Der kanarische Präsident fordert: „Die Kanaren für die Kanaren“
Der kanarische Präsident Fernando Clavijo hat in seiner Neujahrsansprache zu „Verständnis, Dialog und Vernunft“ aufgerufen, um die Herausforderungen des Archipels anzugehen und den Aufbau „Canarias para los canarios“ (Die Kanaren für die Kanaren) voranzutreiben. Der Präsident der Regionalregierung versicherte, dass das Jahr 2026 für die Zukunft der Inseln „entscheidend“ sein werde, und brachte seine Zuversicht zum Ausdruck, dass „wir den Lärm hinter uns lassen und uns auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen“.
Mit Blick auf das Jahr 2026 warnte er, dass die „Unsicherheiten“ in der nationalen und internationalen Politik den Fortschritt der Kanarischen Inseln überschatten und forderte angesichts dieser Bedrohungen die „vernünftige Verteidigung unseres Landes und den Schutz unserer Rechte“.
Erste Geburt im Jahr 2026 auf den Kanarischen Inseln
Die erste Geburt des Jahres 2026, die in einem öffentlichen Krankenhaus der Kanarischen Inseln registriert wurde, fand nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC im Universitätskrankenhaus von La Palma statt. Es handelt sich um einen Jungen, der am 1. Januar um 0:07 Uhr mit einem Gewicht von 2.800 Gramm geboren wurde.
Was die übrigen Krankenhäuser auf den Inseln betrifft, so erfolgte die erste Geburt auf Gran Canaria um 00:29 Uhr im Universitätskrankenhaus Materno Infantil de Canarias. Auch hier handelte es sich um einen Jungen mit einem Gewicht von 3.800 Gramm. Auf Teneriffa fand die erste Geburt um 00:46 Uhr im Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de Candelaria statt. Es war ein Mädchen mit einem Gewicht von 3.415 Gramm.
Weiterhin Alarmstufe wegen Regen auf La Palma und Teneriffa und Voralarm auf den übrigen Inseln
Die Regierung der Kanarischen Inseln aktualisiert die Lage und hält die Alarmstufe auf La Palma und Teneriffa wegen Regenfällen sowie die Vorwarnstufe auf den übrigen Inseln ab dem heutigen Donnerstag, 1. Januar 2026, 13:20 Uhr, aufrecht. Betroffen sind voe allem die Insel La Palma sowie der Süden und Westen der Insel Teneriffa.
Seit den frühen Morgenstunden des 1. Januar bringt das Tiefdruckgebiet, das den Archipel von West nach Ost überquert, mehr Regen als zuvor vorhergesagt, der außerdem etwas länger anhalten wird. Für die Insel La Palma werden innerhalb von 12 Stunden Niederschlagsmengen von bis zu 120 Millimetern und mehr erwartet, die insbesondere die nach Westen ausgerichteten Hänge und die mittleren Höhenlagen im Osten betreffen werden. Für die übrigen Inseln bleiben die bisherigen Vorhersagen bestehen, mit starken und anhaltenden Regenfällen, die ungleichmäßig verteilt sind, sowohl auf El Hierro und La Gomera als auch auf Teneriffa, wo sie insbesondere den Westen und Süden betreffen und sich über den gesamten Nachmittag hinziehen können. Im Laufe des Nachmittags erreichen sie auch den Westen und Süden von Gran Canaria, um dann in der Nacht Fuerteventura und Lanzarote zu erreichen, wo bis mindestens 06:00 Uhr am 2. Januar erhebliche Niederschlagsmengen zu verzeichnen sein können. Auf den westlichen Inseln und in Teilen des Westens und Südens von Gran Canaria sind lokal starke Schauer und/oder Gewitter wahrscheinlich. Auch auf Fuerteventura und Lanzarote sind in den frühen Morgenstunden des Freitags Gewitter nicht auszuschließen.
Wetteransichten des kanarischen Fernsehsenders RTVC auf YouTube vom ersten Tag des Jahres 2026 auf den Kanarischen Inseln.
