Gesunde Ernährung
Gesunde Ernährung auch für ärmere Familien | Bild-Quelle: Gobierno de Canarias

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat am heutigen Montag über das Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei und das Ministerium für soziale Rechte, Gleichberechtigung und Jugend ein Programm zur Förderung der gesunden Ernährung für Familien vorgestellt, die auf den Inseln von sozialer Ausgrenzung oder Armut bedroht sind … 
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Bei dieser Initiative wird der Kanarische Gemeindeverband (FECAM) eine aktive Rolle spielen.

An der Veranstaltung nahmen die Regionalministerin für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei, Alicia Vanoostende, die Regionalministerin für soziale Rechte, Gleichberechtigung und Jugend, Noemí Santana, und die Präsidentin der FECAM, María Concepción Brito, teil.

Das Hauptziel des Programms mit der Bezeichnung „Gesunde Ernährung für von sozialer Ausgrenzung oder Armut bedrohte Familien auf den Kanarischen Inseln“ besteht darin, einen Beitrag zur Versorgung der Begünstigten mit gesunden Lebensmitteln zu leisten und gleichzeitig die Bedeutung gesunder Gewohnheiten zu betonen und den Verzehr kanarischer Produkte zu fördern.

Alicia Vanoostende erklärte, dass dank dieses Projekts nicht nur die Bedürfnisse der bedürftigsten Familien befriedigt werden, sondern auch die Vermarktung von Produkten des Primärsektors, der unter den Problemen der Pandemie gelitten hat, gefördert werde. Als Beispiel nannte sie die Käsereien des Archipels, die ihre Produkte aufgrund von Vermarktungsproblemen einlagern mussten. Ebenso betonte die Landwirtschaftsministerin, dass eines der Hauptpotenziale dieses Projekts darin bestehe, eine gesunde Ernährung zu fördern und den Konsum frischer und lokaler Produkte anzuregen und zu stärken, was dazu beitragen werde die Produktion des Primärsektors und sein Gewicht in der lokalen Wirtschaft zu erhöhen.

Die Ministerin für soziale Rechte, Gleichberechtigung und Jugend, Noemí Santana, erklärte ihrerseits, dass dieses Programm darauf abziele, sich um die Gesundheit derjenigen zu kümmern, die die geringsten Mittel zur Verfügung hätten. Und zwar mit einem Projekt, das ein dreifaches Ziel verfolge: die Förderung einer gesunden Ernährung bei sozial schwachen Familien, die Förderung des Konsums von Null-Kilometer-Produkten auf den Kanarischen Inseln und die Förderung der Kreislaufwirtschaft zum Schutz der lokalen Landwirtschaft.

„Mit diesem Projekt bringen wir die beiden Dinge zusammen, die uns am meisten am Herzen liegen: unsere Gesundheit und unser Land. Indem wir die lokale Landwirtschaft schützen, setzen wir uns auch für die Nachhaltigkeit unserer Inseln ein, eine wichtige Herausforderung, an der wir uns alle beteiligen müssen“, fügte Noemí Santana hinzu.

María Concepción Brito wollte das Beispiel der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen an diesem Projekt beteiligten Einrichtungen hervorheben, um die schwächsten Familien mit einer Initiative zu erreichen, die eine gesunde Ernährung und den Verzehr von lokalen Produkten fördere.

Der Präsident der FECAM erklärte, dass sich bereits 54 Stadtverwaltungen aller Inseln dem Projekt angeschlossen hätten und dass die übrigen in den kommenden Wochen hinzukommen würden, da sie die Bewertung und Überwachung der bedürftigsten Familien in ihren Gemeinden durchführen werden, um die Hilfe für jede einzelne Familie zu bestimmen.

Das Projekt soll unter dem Slogan „Viel mehr als eine Kiste“ bekannt gemacht werden, denn die Lebensmittel werden in rund 78.000 Paketen verteilt, deren Inhalt nach Qualität und Nährwert ausgewählt wird, und zwar immer ab Kilometer Null.

Konkret beabsichtigt das Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei über die Kanarische Verwaltung für ländliche Umwelt (GMR Canarias), zahlreichen Erzeugern des Primärsektors auf den Inseln, die von dieser öffentlichen Gesellschaft zugelassen sind, direkte Unterstützung zu gewähren. Es soll auch den Verzehr von Obst und Gemüse fördern und zu gesunden Ernährungsgewohnheiten der Begünstigten beitragen. Mithilfe des Projekts sollen die Familien herauszufinden, welche Möglichkeiten es bei den frischen kanarischen Produkten gibt, um andere verarbeitete Produkte zu ersetzen.

Der Inhalt der Pakete besteht aus grundlegenden, frischen, gesunden und sehr nahrhaften Produkten, die von GMR Canarias ausgewählt und von FECAM verteilt werden. Die Körbe mit Eiern, Milch, Gofio, Käse sowie Obst und Gemüse der Saison werden in regelmäßigen Abständen an bedürftige Haushalte geliefert.

Ein erfolgreicher Pilotversuch des Projekts wurde bereits durchgeführt, bei dem etwa 100 Pakete an die Gemeinden Firgas und Santa María de Guía auf Gran Canaria geliefert wurden. Er diente dazu, die Eignung dieser Art von Initiative zur Bekämpfung der wirtschaftlichen und sozialen Ausgrenzung auf den Kanarischen Inseln zu testen und damit soziale Ungleichheiten zu beseitigen.

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