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Kostenfreiheit für Vielnutzer des öffentlichen Nahverkehrs auf Teneriffa auch 2026

Die Inselregierung Teneriffas hat die Verlängerung der 100-prozentigen Kostenfreiheit für Fahrkarten für Vielnutzer des öffentlichen Nahverkehrs für das gesamte Jahr 2026 beschlossen, wobei die seit 2023 geltenden Bedingungen beibehalten werden.
Die Maßnahme gilt vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2026, vorbehaltlich der Beschlüsse des Ministerrats. Auf diese Weise garantiert die Inselregierung für dieses Jahr die Kostenfreiheit des öffentlichen Nahverkehrs für mehr als 80 Millionen Busfahrgäste und 25 Millionen Straßenbahnnutzer pro Jahr.
Die Fahrkarten, die für Personen, die eine häufige Nutzung nachweisen können, weiterhin kostenlos bleiben, sind der Bono Residente Canario (Kanarischer Einwohner-Pass), der Abono Joven Insular (Insel-Jugendpass), der Abono Senior (Seniorenpass) und der Abono Discapacidad Mensual (Monatspass für Menschen mit Behinderung). Seit der Einführung der Kostenfreiheit am 1. Januar 2023 haben mehr als 150 Millionen Fahrgäste die Busse und fast 50 Millionen die Straßenbahn auf Teneriffa genutzt.



Der Anstieg der Grippefälle macht sich auch auf La Gomera bemerkbar

Die Weihnachtszeit bringt neben Feiern und Familientreffen in diesem Jahr auch eine weit überdurchschnittlich hohe Grippeerkrankungsrate mit sich, wie der kanarische Fernsehsender RTVC berichtet. Der Anstieg der Infektionen macht sich bereits auf den Straßen von La Gomera bemerkbar, wo immer mehr Einwohner in Apotheken nach Grippemitteln und Produkten zur Stärkung der Abwehrkräfte suchen. Auch das Wiederauftauchen von Masken ist offensichtlich. Einige Menschen verwenden sie wieder, insbesondere im Gesundheitswesen. In vielen Haushalten hat sich die Krankheit von einem Familienmitglied auf das nächste übertragen.
Da Weihnachten vor der Tür steht, rufen Experten zu äußerster Vorsicht auf, damit die Grippe nicht zu einem ungebetenen Gast der Feierlichkeiten wird.



Boot mit 216 Migranten hat die Küste El Hierros erreicht

Am Mittwochabend erreichten 216 Menschen an Bord eines Bootes die Küste von El Hierro. Unter ihnen befanden sich mindestens 13 Minderjährige. Ein Schiff der Seenotrettung rettete diese Menschen, die etwa 900 Meter vor der Küste treibend aufgefunden wurden. Sie wurden am Kai von La Restinga im Süden der Insel an Land gebracht. Allgemein waren die meisten von ihnen bei guter Gesundheit, aber zwei Personen mussten ins Krankenhaus der Insel gebracht werden. Auf dem Boot befanden sich 170 Männer, 33 Frauen und 13 Kinder. Sie werden nun im Zentrum von San Andrés versorgt.



Weitere tote Fische vor der Küste von Telde auf Gran Canaria festgestellt

Die Stadtverwaltung von Telde hat nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC bestätigt, dass neue Überreste toter Fische an der Küste und in den Meereskäfigen vor der Küste der Gemeinde gefunden worden seien. Der Fund widerspreche aber den offiziellen Informationen, die im PLATECA übermittelt wurden, wo behauptet wurde, dass keine Überreste in den Modulen der Fischzuchtanlage zurückgeblieben seien, was eine Herabstufung der Warnung auf Vorwarnung ermöglichte.
Eine Luftinspektion von UNIDRON unter der Leitung der örtlichen Polizei stellte jedoch tote Fische in der Nähe von Salinetas und leblose Exemplare in den Käfigen fest. Die Mitarbeiter stellten Anzeichen für einen kürzlichen Tod ohne fortgeschrittene Verwesung fest. Diese Luftüberwachungsmaßnahmen werden laut Angaben der Stadtverwaltung seit Beginn der Krise aufgrund fehlender direkter Informationen seitens der zuständigen Behörden aufrechterhalten. Bürgermeister Juan Antonio Peña ordnete angesichts fehlender kontinuierlicher und überprüfbarer Daten eine Verstärkung der Flüge an.
Der Stadtrat fordert die sofortige Einleitung einer dringenden Reinigungsmaßnahme. Die Kommunalverwaltung hält die derzeitige Beseitigung der Meeresabfälle für unzureichend und warnt vor Gesundheits-, Umwelt- und Image-Risiken.
Das für die Käfige verantwortliche Unternehmen behauptet laut dem Fernsehbericht, dass die neuen Todesfälle im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit liegen würden und keinen Zusammenhang mit dem vorherigen Vorfall hätten. Der Generaldirektor für Fischerei wird die Fischzuchtanlage besuchen, um den Zustand der Anlagen und die Situation der Tiere zu begutachten.

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