Teneriffa Windkraftanlage
Windkraftanlagen des ITER | Bild-Quelle: Diario de Tenerife


Inselpräsident Pedro Martín weist darauf hin, dass die Einsatzzeit der Windturbinen bereits 20 Jahre, in einigen Fällen sogar 30 Jahre, überschritten hat. Deshalb bestehe das Ziel dieser Maßnahme darin, die Effizienz bei der Aufstellung künftiger Windturbinen zu erhöhen, die verfügbare Leistung und Fläche zu optimieren und die Umweltauswirkungen durch die Freigabe größerer Flächen zu verringern.

Martín erklärt, dass die behördliche Genehmigung und die Umweltverträglichkeitserklärung bereits bei der Abteilung für ökologischen Wandel, Bekämpfung des Klimawandels und Raumplanung der kanarischen Regierung beantragt worden sei, und weist darauf hin, dass das Projekt eine maximale Ausführungsdauer von zwei Jahren habe.

Dieses Anpassungsprojekt soll auch die Probleme lösen, die mit veralteten Technologien verbunden sind, mit Ersatzteilschwierigkeiten, Haltbarkeit von Materialien, geringere Verfügbarkeit und Effizienz.

Die 29 Windturbinen, aus denen diese drei Windparks in Granadilla de Abona bestehen, sind in zwei Reihen angeordnet und haben eine Gesamtlänge von 633 bzw. 900 Metern. Der geplante Ausbau sieht jedoch eine einzige Reihe von fünf Windturbinen mit einer Länge von 850 Metern und einer Gesamtkapazität von 12 MW vor.

Das Cabildo de Tenerife hat den ITER im Jahr 1990 ins Leben gerufen. Ihr Hauptziel war die Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien auf Teneriffa und der Forschung in diesem Bereich, finanziert durch den Verkauf von Energie aus den eigenen Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien.

Aus diesem Grund hat das Institut auf seinen Grundstücken in Granadilla de Abona ein Jahrzehnt lang drei Windparks mit einer Nennleistung von rund 13 MW installiert, an denen es entweder selbst beteiligt war oder die es selbst besitzt.

Die erste Windplattform war eine 1,05-MW-Anlage, die den Betrieb und die Leistung verschiedener Windturbinen untersuchen sollte. Seitdem hat das Institut insgesamt 13 MW Windenergie und 41 MW Fotovoltaik installiert und ist damit für die Installation von 35 Prozent der insgesamt auf der Insel Teneriffa installierten Energie aus erneuerbaren Quellen verantwortlich.

Zusätzlich zu diesen Einrichtungen wurden im Laufe der Jahre weitere Infrastrukturen zur Unterstützung und Förderung von Forschungsaktivitäten entwickelt, wie das Datenverarbeitungszentrum D-ALiX, der aerodynamische Tunnel für zivile Tests, das Erzeugungskontrollzentrum CCG-ITER und die Labors für Fotovoltaik (SiCellLab), Chemie und Isotopengas sowie Grundwasserchemie und Elektronik.



 

 

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