2022 11 17 Tages Ticker

Tages-Ticker am Donnerstag, den 17.11.2022

 

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Spanien: Zweitniedrigstes durchschnittliches Jahresgehalt auf den Kanaren

Die Kanarischen Inseln sind die Region mit dem zweitniedrigsten Durchschnittsgehalt in Spanien im Jahr 2021 und liegen mit 17.925 Euro unter dem nationalen Durchschnittsgehalt, das im letzten Jahr bei 21.519 Euro lag. In Spanien bedeutet dies einen Anstieg von fast 5 Prozent im Vergleich zu den 20.503 Euro im Jahr 2020, wie aus der von der Steuerbehörde (AEAT) veröffentlichten Statistik „Mercado de Trabajo y Pensiones en las Fuentes Tributarias“ hervorgeht.
Der Anstieg der Löhne und Gehälter um 5 Prozent im vergangenen Jahr ist zum einen auf die starke Erholung der spanischen Wirtschaft nach der Krise im Jahr 2020 infolge der COVID-19-Pandemie zurückzuführen, mit einem Anstieg des BIP um 5,5 Prozent, und zum anderen auf den Anstieg der Inflation, die 2021 mit 6,7 Prozent den höchsten Anstieg seit 29 Jahren verzeichnete.

Teneriffa: Einwohner von Cho Vito nach 10 Jahren noch ohne Wohnung

Zehn Jahre ist es her, dass das Seefahrerdorf Cho Vito in Candelaria auf Teneriffa unter den Trümmern verschwand. 31 Häuser wurden abgerissen, weil sie nicht dem Küstenschutzgesetz entsprachen.
Nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC wurde dieser Bürgerkampf zu einem Symbol und versetzte andere Küstendörfer auf den Kanarischen Inseln in Alarmbereitschaft. Ein Jahrzehnt später sind die Trümmer einiger Häuser die einzige Erinnerung, die von Cho Vito geblieben ist.
In dem Dorf lebten insgesamt 80 Einwohner, von denen einige inzwischen verstorben sind. Sie erhielten zwei Jahre lang eine Sozialmiete, aber die Versprechungen für die nächsten acht Jahre, einschließlich der Idee, Cho Vito an einem nahe gelegenen Ort wieder aufzubauen, wurden offenbar vergessen. Die Einwohner fordern weiterhin Gerechtigkeit.

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Teneriffa: Verhalten im Falle eines Vulkanausbruchs

Teneriffa ist die einzige Insel, die seit 2020 über einen Plan für vulkanische Risiken verfügt. Nun hat die Inselregierung Teneriffas in Zusammenarbeit mit INVOLCAN ein Forum zum Thema Vulkanrisiko organisiert, um die Bevölkerung darüber aufzuklären, wie sie sich im Falle einer Naturkatastrophe, wie einem Vulkanausbruch auf La Palma, verhalten soll.
Nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC müsse die Bevölkerung für den Fall einer Notsituation, z. B. eines Vulkanausbruchs, geschult werden. Dies erfordere mehr Ressourcen und Koordinierung, aber es sei auch wichtig, Informationen zu verbreiten, um vorbereitet zu sein und zu wissen, wie man handelt. „Aufklärung ist die einzige Möglichkeit, der Bevölkerung die Kriterien an die Hand zu geben, nach denen sie die Informationen auswählen kann, die sie braucht“, sagt María José Blanco vom Nationalen Geografischen Institut (IGN).

Teneriffa: Gleitschirmflieger kollidierte mit einem Laternenpfahl

Ein Gleitschirmflieger kollidierte am Donnerstagnachmittag auf der Avenida de Ayyo in der Gemeinde Adeje mit einem Laternenpfahl und verletzte sich dabei. Die Mitarbeiter des medizinischen Rettungsdienstes untersuchten und betreuten die betroffene Person und brachten sie ins Hospital Universitario Hospiten Sur.

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